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13. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates Geismar
TOP: Ö 4
Gremium: Ortsrat Geismar Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 26.06.2008 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:30 - 20:25 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungssaal der Verwaltungsstelle Geismar,Kerllsgasse 2, 37083 Göttingen
Ort:
 
Wortprotokoll
Beschluss

Herr stellvertretender Ortsbürgermeister Knigge begrüßt Herrn Patscheke vom „Grünen Auto Göttingen“

 

Herr stellvertretender Ortsbürgermeister Knigge begrüßt Herrn Patscheke vom „Grünen Auto Göttingen“.

 

Herr Patscheke führt aus, dass er der Geschäftsführer des „Grünen Autos Göttingen“ sei und seit 10 Jahren das Modell des Carsharings betreibe.

Die ersten Stationen seien zentrumsnah eingerichtet worden; jetzt sei man dabei, auch etwas außerhalb Stationen zu betreiben. Geplant sei, etwa ab Herbst für Geismar eine eigene Station ins Leben zu rufen. Vor Anmietung der Stellplätze habe die Stadt darauf verwiesen, das Projekt im Ortsrat vorzustellen.

Eine Carsharing - Station sei ein normaler Parkplatz mit einem elektrischen Tresor und einem Schild, dass dieser Parkplatz reserviert sei. Die Parkplätze sollten zentral gelegen und fußläufig sowie auch mit dem Nahverkehr erreichbar sein. Aufgrund des Sicherheitsaspektes sollten die Parkplätze auch gut einsehbar sein.

Ein zentraler Punkt in Geismar sei die Kreuzung Kiesseestraße/Hauptstraße. Hinsichtlich des genauen Standortes der Carsharing-Station sei man nicht festgelegt, jedoch biete sich nach erster Betrachtung der Bereich am Technikhäuschen gegenüber der Hermann-Hanker-Straße 52 an. Dort gebe es 20 öffentliche Parkplätze ohne großen Parkdruck. Als Besonderheit des Grünen Autos sei zu nennen, dass übliche Fahrzeuge im Voraus nicht gebucht werden müssten. Dieses Prinzip funktioniere nur, wenn entsprechend mehrere Fahrzeuge vor Ort verfügbar seien.

Am vorgeschlagenen Standort strebe man deshalb die Anmietung von 5 Parkplätzen an, mit der Option der Erweiterung auf insgesamt 6-8, sofern das Modell gut angenommen werde.

 

Frau Wagener – Brandt stellt dar, dass der vorgeschlagene Bereich als Standort ungünstig sei, da sich der Friedhof in unmittelbarer Nähe befinde, so dass die Friedhofsbesucher wie auch die Anwohner die vorhandenen Parkplätze benötigten.

Sie schlage als Alternative den Bereich des Taxistandes in der Hauptstraße in Richtung Steinmetzkurve vor. Dort gebe es ebenfalls eine Bushaltestelle und der Bereich sei hell ausgeleuchtet; Anwohnerparken finde dort überwiegend nicht statt.

 

Herr Czech stellt fest, dass das Projekt grundsätzlich zu begrüßen sei. Der vorgeschlagene Standort sei nicht schlecht, da er zentral gelegen sei und man als Friedhofsbesucher im Stadtstieg sehr gut parken könne.

 

Frau Schwalbe erläutert, dass sie dem Standort zwar zustimmen könne, halte ihn jedoch über die Anzahl von 5 Partplätzen hinaus für nicht erweiterbar.

 

Frau Fischer merkt an, dass sie sich den vorgeschlagenen Standort angesehen habe und dort insgesamt nur etwa 10 Parkplätze vorhanden seien.

 

Herr Semmelroggen stimmt zu, dass dort eine Erweiterung sehr ungünstig sei. Diese lasse sich im Bereich der Hauptstraße besser realisieren. Eine nachträgliche Verlegung solch eines Standortes sei gänzlich ungünstig. Neben dem vorhandenen Taxistand in der Hauptstraße sei noch ausreichend Platz.

 

Herr Ungerer weist darauf hin, dass es an jedem Standort, der vorgeschlagen werde, Betroffene geben werde.

 

Herr Wobst führt aus, dass er heute in dieser Angelegenheit keine Entscheidung treffen könne, da es nötig sei zu wissen, wie sich die Situation genau darstelle. Dabei wünsche er sich seitens der Verwaltung eine entsprechende Hilfestellung, auch was die Suche nach Alternativstandorten betreffe.

 

Herr Patscheke weist darauf hin, dass ein weiterer Weg von auch nur etwa 400 m für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Carsharing einen großen Unterschied ausmache. Zudem trete nach einigen Jahren der Effekt ein, dass einige Privatfahrzeuge aus dem Umfeld des Standortes verschwinden.

 

Herr stellvertretender Ortsbürgermeister Knigge dankt Herrn Patscheke für die Vorstellung des Projektes und stellt fest, dass der Ortsrat dies grundsätzlich unterstütze, jedoch vor einer Beschlussfassung zunächst offene Fragen geklärt und weitere Vorschläge erarbeitet werden müssten.

 

 

 
 

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