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11. öffentliche Sitzung des Ortsrates Nikolausberg
TOP: Ö 6.1
Gremium: Ortsrat Nikolausberg Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Do, 22.05.2008 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 20:00 - 21:05 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Gasthaus "Zum Klosterkrug", Kalklage 2, 37077 Göttingen-Nikolausberg
Ort:
NiCDU/025/08 - der CDU-Fraktion und der FDP betr.
"Mitnahme von Fahrrädern im Linienbusverkehr nach Nikolausberg"
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:CDU-Ortsratsfraktion Nikolausberg   
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis
Beschluss

Die Vorlage zu diesem TOP wird von Frau Dr

 

Die Vorlage zu diesem TOP wird von Frau Dr. Funck verlesen und begründet.

 

Herr Dr. Cassing gibt zu Bedenken, dass die Mitnahme von Fahrrädern in den Beförderungsbedingungen der GöVB geregelt sei. Demnach erfolgt die Mitnahme von Fahrrädern von kostenlos von jeder Haltestelle und den folgenden Einschränkungen:

-          Kinderwagen und Rollstühle haben Vorrang

-          Bei Kapazitätsauslastung entscheidet der Fahrer, dessen Entscheidung akzeptiert werden müsse.

Daher sei eine Aufforderung an die GöVB seines Erachtens überflüssig.

 

Frau Güntzler ist der Ansicht, dass es eine grundsätzliche Regelung geben müsse. Es könne nicht sein, dass jemand mit einem Fahrrad einsteigt und zwei Stationen später wieder aussteigen müsse. Die GöVB müsse daher evtl. über Vorrichtungen am Bus zum Transport von Fahrrädern nachdenken, so das eine grundsätzliche Mitnahme möglich ist.

 

Herr Beckmann bemängelt, dass es in das Ermessen des Busfahrers gestellt werde, ob eine Mitnahme erfolgen könne. Zudem sollt die GöVB die Regelungen zur Mitnahme von Fahrrädern mehr publizieren.

 

Herr Weide ist ebenfalls der Ansicht, dass eine einmal ausgesprochene Mitnahmemöglichkeit nicht an einer anderen Haltestelle wieder aufgehoben werden dürfte. Der Vorrang von Kinderwagen und Rollstuhl gegenüber der Fahrradmitnahme kann nur an einer Haltestelle ausgeübt werden. Im Übrigen würden direkte Bürgerbeschwerden bei der GöVB oft zu einem guten Erfolg führen, so Herr Weide.

 

Herr Bertram ist der Ansicht, dass andere Möglichkeiten zur Mitnahme von Fahrrädern geprüft werden müssten.

 

Dieser Ansicht schließt sich Frau Güntzler an. Die Priorität für Kinderwagen und Rollstühle müssen auf jeden Fall erhalten bleiben. Nur erbitte sie eine verbindliche Lösung für die Fahrradmitnahme.

 

Herr Dr. Cassing glaubt nicht, das es so viele Konflikte zwischen den Nutzern gäbe. Er halte die Regelung der GöVB daher für ausreichend. Er ist auch der Ansicht, dass dem Busfahrer das die Ermessensentscheidung dem Busfahrer obliegen müsse, ohne dass dieser willkürlich entscheidet.

 

Es schließt sich eine kurze weitere Diskussion an.

Sodann beschließt der Ortsrat bei 2 Ablehungen und 4 Zustimmungen:

 

Sodann beschließt der Ortsrat bei 2 Ablehnungen und 4 Zustimmungen:

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„Die Stadt Göttingen macht ihren Einfluss bei den GöVB dahin geltend, dass die Mitnahme von Fahrrädern im Linienbusverkehr nach Nikolausberg regelmäßig erfolgt und nicht von der willkürlichen Entscheidung der Busfahrer abhängt.

 

Die GöVB sollten die Fahrgäste verbindlich über die Mitnahmemöglichkeit informieren.“

 
 

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