zurück
 
 
12. öffentliche Sitzung des Ortsrates Geismar
TOP: Ö 6
Gremium: Ortsrat Geismar Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 08.05.2008 Status: öffentlich
Zeit: 20:00 - 21:15 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Museum am Thie, Am Geismar Thie 2, 37083 Göttingen
Ort:
 
Wortprotokoll
Beschluss

Herr Ortsbürgermeister Wattenberg erläutert, dass die städtische Wohnung über der Verwaltungsstelle frei sei und der Ortsrat

 

Herr Ortsbürgermeister Wattenberg erläutert, dass die städtische Wohnung über der Verwaltungsstelle frei sei und der Ortsrat aufgrund von Platzbedarf diese für eigene Zwecke verwenden wolle. Vorgeschlagen sei die Öffnung der ehemaligen Verbindung zum Sitzungssaal, wodurch für Veranstaltungen ein weiterer Fluchtweg geschaffen würde. Zudem seien die Abstellmöglichkeiten bisher begrenzt. Hier könnten Lagermöglichkeiten geschaffen werden.

 

Herr Pflugmacher teilt mit, dass er zusammen mit Herrn Melzer die Wohnung in Augenschein genommen habe. Vorstellbar wäre demnach die Öffnung zum Saal und die Schaffung von Abstellmöglichkeiten, einer Toilette und die Nutzung der bisherigen Küche zu Bewirtungszwecken. Aufgrund der bisherigen Größe der Wohnung könne sich die Verwaltung auch die Trennung der Nutzung durch den Ortsrat und damit einhergehend die Schaffung einer Zweizimmer-Wohnung vorstellen.

 

Herr Ortsbürgermeister Wattenberg führt aus, dass er ein Gespräch mit der Leiterin der Stadtbibliothek, Frau Krompholz-Roehl, geführt habe. Die Stadtteilbibliothek plane, zukünftig mehr literarische Veranstaltungen durchzuführen. Insofern bestehe auch von dort der Wunsch, Räumlichkeiten der Wohnung zu diesem Zweck zu nutzen.

Herr Ortsbürgermeister Wattenberg stellt dar, dass alles für eine Nutzung der Räumlichkeiten vor Ort spreche, auch weil die vorhandenen Raumhöhen eine neue Vermietung nicht hergeben würden.

 

Herr Knigge stimmt zu, dass die Raumhöhe nicht den heutigen Kriterien für Mietwohnungen entspreche. Wichtig sei vor allem, dass durch die Öffnung der Verbindung ein zweiter Ausgang geschaffen werde, der die Sicherheit erhöhe. Die vorhandene Wand lasse sich leicht beseitigen.

 

Frau Fischer gibt bei Errichtung einer Zweizimmer-Wohnung zu bedenken, dass vermehrt Veranstaltungen im Saal stattfinden, die auch erst nach 22.00 Uhr enden. Entsprechend müsse bei einer Vermietung ein Hinweis an die zukünftigen Mieter erfolgen. Zudem habe es in der Vergangenheit auch immer wieder Probleme der Mieter mit der benachbarten Feuerwehr gegeben.

Aufgrund dieser Tatsachen spreche sie sich dafür aus, die gesamte Wohnung dem Ortsrat und der Stadtteilbibliothek zu überlassen. Die Vorstellungen der Verwaltung und die entsprechenden Kosten seien abzuwarten.

 

Frau Schwalbe führt aus, dass es zu begrüßen sei, wenn in der Wohnung wieder jemand wohnen würde, jedoch halte sie eine Neuvermietung aufgrund der Gegebenheiten für schwierig.

 

Herr von Kroge unterstreicht, dass der zweite Zugang wichtig sei.

 

Frau Wagener-Brandt erklärt, dass es dem Ortsteil zustehe, dass das Haus dem Ortsrat insgesamt zur Verfügung gestellt werde. Der Ortsrat benötige Abstellflächen und das Haus werde noch stärker durch die Büchereinutzung belebt.

 

Herr Ortsbürgermeister Wattenberg erläutert, dass die Vorstellungen des Ortsrates Gehör bei der Verwaltung zu finden scheinen. Die Befassung der Angelegenheit durch den Fachbereichsleiter Herrn Melzer spreche dafür, dass die Verwaltung die Bedürfnisse des Ortsrates aufgreifen wolle. Er bitte die Verwaltung, entsprechend schnell ein neues Konzept zu entwickeln und dem Ortsrat vorzustellen.

Für vorstellbar halte er auch, dass der bisher zur Wohnung gehörende Garten der Bücherei mit entsprechenden Lesemöglichkeiten zur Verfügung gestellt wird. Dort könnten auch literarische Veranstaltungen stattfinden.

Festzuhalten sei somit, dass im Ortsrat ein großes gemeinsames Interesse zur kompletten Nutzung der Wohnung bestehe; dieses Interesse sollte der Ortsrat mit Nachdruck durchsetzen.

 

 

 

 
 

zurück