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11. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Rates der Stadt Göttingen
TOP: Ö 24
Gremium: Rat Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Fr, 07.03.2008 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 10:00 - 15:00 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Ratssaal des Neuen Rathauses, Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen
Ort:
FB61/545/08 Satzung über die Veränderungssperre der Stadt Göttingen für den Bebauungsplan Göttingen-Grone Nr. 19, 3. Änderung, 'Salinenweg'
- Erlass einer Veränderungssperrre
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung   
 
Abstimmungsergebnis
Beschluss

Der Rat beschließt einstimmig:

Der Rat beschließt einstimmig:

 

Für den Bereich des Bebauungsplans Göttingen-Grone Nr

Für den Bereich des Bebauungsplans Göttingen-Grone Nr. 19, 3. Änderung, „Salinenweg“ wird die als Anlage beigefügte Satzung über die Veränderungssperre erlassen.

 

Geltungsbereich:

Der Bereich der Veränderungssperre ergibt sich aus der in § 2 der Satzung näher beschriebenen Begrenzung sowie aus dem der Satzung anliegenden Plan mit der Abgrenzung des Geltungsbereichs.

Der Geltungsbereich wird im Norden durch die Grone, im Osten durch den Salinenweg  bzw. dem Grundstück des HERKULES-Marktes, im Westen durch die angrenzende Bebauung an der Bachstraße und im Süden durch die Kasseler Landstraße begrenzt.

Maßgeblich für die Abgrenzung der Veränderungssperre ist die zeichnerische Darstellung im Maßstab  1:1000.

 

Ziele und Zwecke der Veränderungssperre:

§         Sicherung der Ziele des Bebauungsplans Göttingen-Grone Nr. 19, 3. Änderung, „Salinenweg“.

§         Zur Sicherung der Planung für dieses Gebiet wird eine Veränderungssperre erlassen.

 

Die zu sichernden Ziele der Planung sind:

§         Festsetzung eines  gegliederten Gewerbegebietes gemäß § 8 BauNVO

§         Sicherung von Flächen für produzierendes, verarbeitendes Gewerbe und Geschäfts, Büro- und Verwaltungsgebäude

§         Planungsrechtliche Umsetzung der Einschränkung von Einzelhandelsnutzungen auf Grundlage des Einzelhandelskonzeptes der Stadt Göttingen zur Gewährleistung der städtebaulichen Verträglichkeit

§         Festlegung zulässiger Immissionswerte, insbesondere Lärm

§         Die städtebauliche Bedeutung der Kasseler Landstraße hervorheben

 

Ziel ist der weitere Ausschluss von Einzelhandelsnutzungen und ausnahmsweisen Nutzungen gem. § 8 Abs. 3 BauGB (Anlagen für kirchliche, kulturelle, soziale und gesundheitliche Zwecke sowie Vergnügungsstätten) im bereits festgesetzten Gewerbegebiet.

 

Für den an die Kasseler Landstraße angrenzenden Bereich sollen ergänzende Festsetzungen getroffen werden (z. B. zwingende Baufluchten und -höhen), die die städtebauliche Bedeutung der Straßenachse als Gesamtraum hervorheben.

 

 
 

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