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11. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses
TOP: Ö 6
Gremium: Jugendhilfeausschuss Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Do, 14.02.2008 Status: öffentlich
Zeit: 16:05 - 19:15 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum THORN (126), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
FB51/181/08 Fortschreibung der Kindertagesstättenbedarfsplanung und der Ausbaustufenplanung für den Zeitraum 2008 - 2010
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:51-Fachbereich Jugend   
 
Wortprotokoll
Beschluss

Herr Schmidt weist auf den als Tischvorlage

 

Herr Schmidt weist auf den als Tischvorlage verteilten Kurzbericht zur Elternbefragung hin. Die Fortschreibung der Kindertagesstättenbedarfsplanung habe unter anderem ergeben, dass sich der Rückgang der Kinderzahlen in Göttingen verlangsame. Dies bedeute, dass die Fähigkeit, Kindergarten- in Krippenplätze umzuwandeln, in Zukunft deutlich eingeschränkt werde.

 

Im Krippenbereich habe man feststellen müssen, dass trotz des Ausbaus des Krippenangebots die jeweiligen Wartelisten unvermindert lang seien. Dazu sei noch die in der Elternbefragung artikulierte Nachfrage nach Krippenplätzen gekommen, so dass man mittlerweile davon ausgehe, eine Versorgungsquote von 43,7 % erreichen zu müssen, um ein bedarfsgerechtes Angebot vorzuhalten.

 

Herr Höfer begrüßt sowohl die Ergebnisse der Elternbefragung als auch die Tatsache, dass im Jahr 2008 Mittel für eine erneute Befragung zur Verfügung stehen würden. Für den Bereich der integrativen Kindergartenplätze macht er darauf aufmerksam, dass bisher davon ausgegangen worden sei, dass für ein bedarfsgerechtes Angebot für etwa 3% der Kindergartenkinder integrative Plätze vorgehalten werden müssten. Er bitte darum, besonders darauf zu achten, hier keine Überkapazitäten zu schaffen.

 

Herr Hecke sagt dies zu. Zum Ausbaustufenplan für Krippenplätze sagt er aus, dass man sich bemühen werde, bis 2010 ein bedarfsgerechtes Angebot zu schaffen. Sollte der dafür notwendige Versorgungsgrad nicht über 43% steigen, so halte man das für möglich.

 

Frau Behbehani bedankt sich bei der Verwaltung für die geleistete Arbeit. Sie verweist auf das bereits jetzt in Bezug auf die alten Bundesländer sehr gute Kinderbetreuungsangebot in Göttingen. Sie gebe aber zu bedenken, dass der Bedarf an Krippenplätzen wahrscheinlich höher als 43% liege und durchaus 50% betragen könne.

 

Frau Behbehani stellt die Fortschreibung der Kindertagesstättenbedarfsplanung sowie der Ausbaustufenplanung zur Abstimmung. Die vorgestellte Planung wird einstimmig genehmigt.

 

 

 
 

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