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3. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Rates der Stadt Göttingen
TOP: Ö 13
Gremium: Rat Beschlussart: (offen)
Datum: Fr, 09.02.2007 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 21:25 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Ratssaal des Neuen Rathauses, Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen
Ort:
FDP/002/07 Antrag der FDP-Ratsfraktion betr. "SMS-Notfallinformationsdienst für Schulen einrichten"
     
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:FDP-Ratsfraktion Beteiligt:Dezernat B - Personal, Schule und Jugend
    40-Fachbereich Schule
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis
Beschluss

Bürgermeisterin Lankeit teilt mit, dass der Verwaltungsausschuss empfohlen habe, diesen Antrag in den Schulausschuss zu überwe

Bürgermeisterin Lankeit teilt mit, dass der Verwaltungsausschuss empfohlen habe, diesen Antrag in den Schulausschuss zu überweisen:

 

Im Anschluss begründet Ratsherr Schröter den Antrag der FDP-Ratsfraktion.

Er teilt u.a. mit, dass die Probleme, die anlässlich des Orkanes „Kyrill“ hinsichtlich der mangelnden Information für Eltern und Lehrer entstanden seien, zukünftig verringert werden könnten.

Wann immer es notwendig sein sollte, müsse es durch die technischen Entwicklungen möglich sein, entsprechende Mitteilung via SMS-Kurznachricht zu versenden.

Wie dies in der Praxis umgesetzt werden könne, sollte ausführlich geprüft werden.

Voraussetzung sei in erster Linie die Erfassung der notwendigen Daten wie Telefonnummern etc. der Eltern und Schüler.

Weiterhin müsse die Verwaltung einen Anbieter kontaktieren, bei dem die Versendung der SMS Nachrichten kostengünstig ausgehandelt werden sollte.

Abschließend seien die Zugangsberechtigungen zu vergeben.

Er bittet, der Überweisung zuzustimmen.

 

Ratsherr Klecha teilt mit, dass die Idee sehr gut sei, jedoch einige Fragen zu klären seien.

Deshalb stimme die SPD-Ratsfraktion der Überweisung in den Schulausschuss zu.

 

Ratsherr Ungerer gibt zu Bedenken, dass es nicht einfach sein werde, alle Eltern dazu zu bewegen, ihre Daten preiszugeben.

Fragen des Datenschutzes und der kontinuierlichen Pflege der ermittelten Daten müssen ebenfalls noch beantwortet werden.

 

Ratsfrau Richter-Koch vertritt die Auffassung, dass das grundsätzliche Problem bei dem großen Sturm die mangelnde Koordination der Beteiligten untereinander gewesen sei.

Eltern sei es durchaus zuzumuten, sich durch die öffentlichen Medien und Internet zu informieren.

Dringend erforderlich sei daher nach Einschätzung der SPD-Ratsfraktion die Vernetzung aller Entscheidungsträger mit den an der Durchführung entsprechender Maßnahmen beteiligten Organisationen.

Im Interesse der Eltern und der Kinder sollten die Beteiligten eine angemessene und vor allen dingen einheitliche  Entscheidung fällen.

Der Überweisung in den Schulausschuss stimme die SPD-Ratsfraktion gerne zu.

 

Ratsherr Dr. Häntsch berichtet von seinen eigenen Erfahrungen als Schulleiter nach dem Sturm und teilt mit, dass die Verwaltung die entstandene Problematik bereits aufarbeite.

Inwieweit dieser Antrag diese Aktivitäten unterstützen könne, sei zu prüfen.

Allerdings habe er Zweifel daran, dass alle rd. 9.000 Schülerinnen und Schüler hiermit erfasst werden könnten.

 

Stadträtin Dr. Schlapeit-Beck teilt mit, dass die fehlende klare Abstimmung bereits im Schulausschuss thematisiert wurde und die Verwaltung schon Gespräche mit den beteiligten Institutionen und dem Landkreis gesucht habe, um bei zukünftigen und vergleichbaren Ereignissen angemessen reagieren zu können. Auch der „SMS-Gedanke“ sei bereits in die Überlegungen mit aufgenommen worden.

Anschließend beschließt der Rat einstimmig, den folgenden Antrag zur weiteren Beratung in den Schulausschuss zu überweisen:

Anschließend beschließt der Rat einstimmig, den folgenden Antrag zur weiteren Beratung in den Schulausschuss zu überweisen:

Der Rat möge beschließen:

Der Rat möge beschließen:

 

Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept für einen SMS-basierten Notfallinformationsdienst für die Schulen in Trägerschaft der Stadt Göttingen zu erstellen. Eine Kooperation mit dem Landkreis Göttingen und den Schulen in freier Trägerschaft ist dabei anzustreben.

 
 

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