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3. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Bau- und Planungsausschusses
TOP: Ö 10
Gremium: Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke Beschlussart: vertagt (zurückgestellt)
Datum: Do, 25.01.2007 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 20:35 Anlass: Ordentliche Sitzung
FB61/438/06 Umgestaltung Lange-Geismar-Straße Ost
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung   
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis
Beschluss

Herr Lepper erläutert, dass die Notwendigkeit für umfangreiche Leitungsarbeiten der Auslöser für die Überlegungen zur Umgestal

Herr Lepper erläutert, dass die Notwendigkeit für umfangreiche Leitungsarbeiten der Auslöser für die Überlegungen zur Umgestaltung des hier in Rede stehenden Straßenabschnittes gewesen seien. Die geplante Gestaltung entspreche weitestgehend dem Ausbaustandard, wie er auch im westlichen Abschnitt der Straße bereits zur Ausführung gekommen sei. Der ruhende Verkehr solle jedoch künftig nicht mehr im Straßenraum, sondern im Seitenbereich organisiert werden. Die in der Vorlage dargestellten 4 Varianten seien im Wesentlichen deckungsgleich, unterschieden sich jedoch hinsichtlich der Anordnung von Stellplätzen, Pflanzinseln und Leuchtkörpern:

  • Bei Variante 1 sollten sämtliche Stellplätze auf der Südseite der Straße angeordnet werden. Damit könnten 15 Stellplätze der derzeit etwa 25 Stellplätze erhalten werden.
  • Bei Variante 2 hingegen würden die Stellplätze abwechselnd auf beiden Straßen Seiten angeordnet. Die Möblierung solle komplett in der Außenkurve (Südseite) angeordnet werden. Dies führe allerdings dazu, dass die Gewehge durch die Lampenmasten entsprechend verschmälert würden.
  • Bei Variante 3 hingegen bleibe die bisherige Stellplatzzahl weitestgehend erhalten.
  • Variante 4 stelle einen Kompromiss zwischen Begrünung und Erhalt der Stellplätze dar. Auch hier könne die bisherige Stellplatzzahl weitestgehend erhalten werden. Zusätzlich seien jedoch auch zwei Pflanzinseln vorgesehen.

 

Die Verwaltung empfehle die Variante 4

 

Die Kosten aller 4 Varianten unterschieden sich nur unmaßgeblich; insgesamt sei von Kosten i.H.v. rd. 750 TEUR auszugehen. Diese Aufwendungen könnten voraussichtlich zu rd. 55 % über Beiträge nach dem NKAG refinanziert werden.

 

Herr Holefleisch kritisiert die Funktion der Straße als Parkfläche. Die von der Verwaltung vorgeschlagene Umgestaltung der Straße werde Parksuchverkehr bedingen, wodurch die Straße an Qualität verliere. Zudem müssten seines Erachtens mehr Fahrradstellplätze geschaffen werden.

 

Herr Arnold entgegnet, dass die vorgeschlagene Gestaltung dem abgestimmten Konzept für die Umgestaltung des Innenstadtringes entspreche und lediglich die Gestaltungsmerkmale des die im westlichen Teil bereits fertiggestellten Straßenabschnittes aufgreife. Insofern könne er die Kritik von Herrn Holefleisch nicht nachvollziehen. Allerdings bestehe auch seitens seiner Fraktion noch weiterer Beratungsbedarf, so dass er eine Vertagung beantrage.

 

Auch Herr Wedrins spricht sich für eine Vertagung aus. Allerdings glaube er nicht, dass sich ein zusätzlich Stellplatzangebot für Fahrräder in der Lange-Geismar-Str. positiv auf die Situation vor dem Kauflandeingang auswirken würde. Insofern könne er die Forderung von Herrn Holefleisch, KfZ-Stellplätze zugunsten von Fahrradbügeln entfallen zu lassen, nicht nachvollziehen. Überdies seien die Stellplätze auch für die Anwohner wichtig, zumal in der Lange-Geismar-Straße die Wohnnutzung noch sehr ausgeprägt sei.

 

Herr Dienberg unterstützt diese Auffassung. Zwar befänden sich dort auch einige Geschäfte; überwiegend werde in der Straße jedoch gewohnt. Vor diesem Hintergrund seien Stellplätze unbedingt erforderlich. Die künftige Organisation der Stellplätze werde jedoch gegenüber dem jetzigen Zustand eine deutliche gestalterische Verbesserung bedeuten, da die Kfz künftig auf einer Straßenseite konzentriert würden und dadurch den Straßenraum nicht mehr – wie bisher beim „versetzten“ Parken – dominierten.

Sodann beschließt der Ausschuss nach kurzer weiterer Beratung einstimmig:

Sodann beschließt der Ausschuss nach kurzer weiterer Beratung einstimmig:

Der Verwaltungsausschuss möge beschließen:

Die Angelegenheit wird vertagt.

 
 

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