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44. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität
TOP: Ö 4
Gremium: Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 28.09.2021 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:37 - 20:22 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: per Videokonferenz
Ort:
 
Wortprotokoll
Beschluss

Herr Koss teilt mit, dass aufgrund von Verzögerungen beim Bau der Ladestation Grete-Henry-Straße für die Elektrobusse der GöVB, die zum 15. November ursprünglich vorgesehene Verlängerung der Linien 12 und 22 zu dieser Ladestation verschoben wird. Die Verlängerung wird voraussichtlich im Juni 2022 erfolgen. Aufgrund einzelner Eingaben zum Entfall der Haltestellenposition Bornbreite stadteinwärts, prüfen Verwaltung und GöVB weitere mögliche Varianten zur Linienführung und Erschließung. Diese werden im Ortsrat sowie im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität vorgestellt.

Herr Koss informiert zudem, dass eine Zählung der Verkehrsteilnehmerinnen auf der Bühlstraße im Bereich der Baurat-Gerber-Straße im Mai 2021 gezeigt hat, dass der Radverkehr dort die vorherrschende Verkehrsart ist. Durchschnittlich benutzen 1.773 Fahrräder und 488 Autos pro Tag den Abschnitt. In der Konsequenz wird vorgesehen, den Radverkehr in der Bühlstraße zwischen Herzberger Landstraße und Planckstraße/Theaterstraße infrastrukturell durch die Einrichtung einer Fahrradstraße zu fördern.

Weiterhin führt Herr Koss aus, dass es voraussichtlich ab dem 7. Oktober 2021 einen vierten eScooter-Anbieter in Göttingen geben wird. Auch mit diesem Anbieter wurde eine freiwillige Kooperationsvereinbarung abgeschlossen. Insgesamt werden dann etwa 900 eScooter für Nutzende in Göttingen bereitgestellt. Zudem wird angemerkt, dass die Verwaltung mit allen Anbietern weiterhin im Austausch steht, um die durch Mikromobilität entstandenen Herausforderungen zu lösen.

Frau Friedrich-Braun gibt bekannt, dass Göttingen das Label „StadtGrün naturnah“ in Gold erhalten hat. Von der Jury wurde die sehr gelungene naturnahe Gestaltung der Friedhöfe sowie die Experimentierfreude der Umweltverwaltung bei der Grünflächengestaltung gelobt. Neben der Standortverbesserung für Straßenbäume wurde auch die gute Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und Umweltverbänden positiv herausgestellt. Die Stadt hat im Laufe des Label-Verfahrens eine sehr umfangreiche Biodiversitätsstrategie verabschiedet. Ein nachhaltiger Umgang mit der biologischen Vielfalt ist erklärtes Ziel der Stadt. Besonders hervorzuheben ist die Stärkung der Bedeutung des Stadtgrüns zur Anpassung an den Klimawandel, unter anderem durch eine Klimaanpassungsstrategie und grünordnerische Festsetzungen. Das Label wurde für drei Jahre vergeben.

 

 

 
 

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