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37. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Kultur und Wissenschaft/Betriebsausschusses der Stadthalle
TOP: Ö 5
Gremium: Ausschuss für Kultur und Wissenschaft/Betriebsausschuss Stadthalle Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 22.06.2021 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:30 - 19:10 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Ratssaal des Neuen Rathauses, Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen
Ort:
 
Beschluss

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Präsentation Uni Gö._Haus des Wissens 22.06.21 (8778 KB)      

Frau Dr. Allemeyer berichtet über den Stand der Planungen und der Bauarbeiten für das zukünftige „Forum Wissen Göttingen“ (Anlage 1).

Herr Arndt dankt für den umfänglichen Vortrag und bringt seine Genugtuung darüber zum Ausdruck, dass es bei Forum Wissen gut vorangehe.

Frau Broistedthrt aus, dass durch das Forum Wissen die Stadt und die Universität noch enger zusammenwachsen werden und verweist darauf, dass nach ihrer Ansicht angesichts der gesellschaftlichen Entwicklung, wonach große Teile der Bevölkerung sich bei ihrer Meinungsbildung nicht mehr an wissenschaftlichen Fakten orientieren würden, es wichtig sei zu zeigen, wie Wissen entsteht. Auch begrüße sie sehr, dass der neue Universitätspräsident Prof. Dr. Tolan sich bei seinem Amtsantritt zum „Forum Wissen“ bekannt habe. Das „Forum Wissen“ sei ein wichtiger Beitrag zur Stadtentwicklung, nach ihrer Kenntnis die einzige Einrichtung dieser Art in Deutschland und bedeute für Göttingen daher ein Alleinstellungsmerkmal. In diesem Zusammenhang verweise sie darauf, dass eine Besichtigung des Gebäudes geplant werde, sobald dies die Pandemie und der Fortschritt der Bauarbeiten zulassen würden.     

Herr Holefleisch erklärt, dass er über die Entwicklung des „Forums Wissen“ sehr dankbar sei und er rege in Anlehnung an das „Weltwirtschaftsforum“ an, in Göttingen und seiner Universität als Orte der Aufklärung über ein ggf. regelmäßig durchzuführendes „Weltwissenschaftsforum“ nachzudenken, um den Diskurs zwischen Gesellschaft und Wissenschaft voranzubringen.    

Herr Harms erklärt, dass er sehr erfreut darüber sei, dass Göttingen und die Universität mit dem „Forum Wissen“ ein kulturelles und wissenschaftliches Glanzstück erhalten werden. Gleichwohl müsse er auf die der Universität auferlegten finanziellen Kürzungen verweisen.

Auf seine Nachfrage bezüglich der auch langfristigen Finanzierung des laufenden Betriebs führt Frau Dr. Allemeyer aus, dass die finanzielle Absicherung des Betriebes von Anfang der Planungen an intensiv diskutiert worden sei. Im Zusammenhang mit der Verhängung der Mittelkürzungen für die Universität sah es im Sommer letzten Jahres nach ihrer Aussage zeitweise sehr düster aus. Auf Initiative der Bundestagsabgeordneten Thomas Oppermann, Fritz Güntzler und anderen konnte erreicht werden, dass das „Forum Wissen“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung für fünf Jahre mit insgesamt 7,15 Mio. Euro und vom Land Niedersachsen für den gleichen Zeitraum mit insgesamt 1,3 Mio. Euro unterstützt werde, um in einer Pilotphase den geplanten Betrieb aufzubauen. Die Universität werde in dieser Zeit den Beitrag leisten, zu dem sie sich von Anfang an verpflichtet habe.

In diesen fünf Jahren müsse versucht werden, weitere Fördermittel einzuwerben, um den Umfang des Betriebs über den von der Universität geleisteten Beitrag hinaus sicherstellen zu können. Grundsätzlich sei sie sehr froh über diese fünfjährige Finanzierungszusage, da dies ein guter Zeitraum sei, das Forum Wissen“ aufzubauen. 

Auch die CDU-Ratsfraktion sei nach Aussage von Frau Schüle-Rennschuh sehr froh über die Entwicklungen beim „Forum Wissen“ und dass mit diesem Projekt eine Brücke zwischen der Universität und der Öffentlichkeit geschlagen werden nne. Neben einer internationalen Reputation würden sich auch positive Auswirkungen auf den Tourismus erhofft. In diesem Zusammenhang sei sie froh, dass eine Unterbringung des Städtischen Museums in diesem Gebäude nicht erfolgt sei, um einerseits das Entstehen von Forschung und Wissen und andererseits den Lebensraum der Forschenden und Lehrenden darstellen zu können. Diese ihrer Ansicht nach spannende Verbindung der beiden Häuser werde nach ihrer Einschätzung nach fünf Jahren eine Anschlussfinanzierung sicherstellen können. 

 
 

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