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37. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Kultur und Wissenschaft/Betriebsausschusses der Stadthalle
TOP: Ö 3
Gremium: Ausschuss für Kultur und Wissenschaft/Betriebsausschuss Stadthalle Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 22.06.2021 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:30 - 19:10 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Ratssaal des Neuen Rathauses, Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen
Ort:
 
Beschluss

Herr Beck verweist auf das Programm des in der Zeit vom 24.07. bis 04.09.2021 geplanten „ttinger Kultursommers“ mit Konzerten, Lesungen, Kabarett-, Figurentheater- und Kindertheaterveranstaltungen sowie das Open-Air im KWP „Musik im Wald“ mit zwei Festivaltagen. Die Veranstaltungen finden in unterschiedlichsten Spielstätten statt, so u. a. in den neuen Spielstätten „zufall.lab“ der Spedition Zufall und im Freibad Brauweg.

Frau Rechenberg verweist auf die am 18.07.2021 ab 11.30 Uhr geplante Eröffnung der Ausstellung „Gestickte Pracht, Gemalte Welt“, in der die Sammlung der Tora-Wimpel des Städtischen Museums ausgestellt werden soll. Diese mit finanzieller Unterstützung der VGH-Stiftung, der Klosterkammer und des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden in Niedersachsen restaurierte Sammlung aus 28 Tora-Wimpeln aus dem 17. 19. Jahrhundert sei aufgrund ihres Alters und des regionalen Bezuges eine besonders wertvolle Sammlung.

Diese Ausstellung sei der Beitrag der Stadt Göttingen zu dem im diesem Jahr ausgerufenen Jubiläumsjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“.

Bedauerlicherweise können die empfindlichen Exponate aus konservatorischen Gründen nur r max. drei Monate ausgestellt werden. Aus diesem Grunde werden die Öffnungszeiten des Städtischen Museums an je zwei Donnerstagen im Monat bis in die Abendstunden verlängert. Die Ausstellung werde auch online zu sehen sein und es erscheine ein Bestandskatalog. 

Frau Kalisch verweist auf eine im Mai diesen Jahres durchgeführte Verlegung von Stolpersteinen für die Familien Kahn, Baruch und Nussbaum in der Groner Straße,  steren Straße und der Weender Landstraße, die aufgrund der Corona-Pandemie unter Ausschluss der Öffentlichkeit erfolgen musste.

Über die in Kooperation mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit und des Geschichtsvereins Göttingen durchgeführte Verlegung der Stolpersteine und die von Schülerinnen und Schülern des Max-Planck-Gymnasiums erarbeitete Würdigung der Familien wurde ein Film gedreht, der nunmehr unter https://www.youtube.com/watch?v=uDAaN4t4Yzk angesehen werden könne.  

 
 

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