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26. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates Nikolausberg
TOP: Ö 8
Gremium: Ortsrat Nikolausberg Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 22.04.2021 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 20:00 - 22:39 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: per Videokonferenz
Ort:
 
Wortprotokoll
Beschluss

(Anmerkung der Protokollantin: Vor diesem Tagesordnungspunkt wurden in der Sitzung die Punkte 12.3 und 13.2 vorgezogen)

 

Frau Margraf begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt Herrn Brandenburg und Frau Schlimme von den Göttinger Entsorgungsbetrieben.

 

Herr Brandenburg teilt mit, dass dieses Jahr ein Extremwetterereignis auftrat. Zuletzt habt es ein ähnliches Ereignis 2010/2011 gegeben, damals sei das Streusalz knapp geworden, da Kälte und Glätte über einen langen Zeitraum vorherrschten.

 

Die Situation in diesem Jahr wurde unterschätzt, man hätte eher Hilfe anfordern müssen. Es werde daher jetzt versucht die richtigen Schlüsse zu ziehen. Es wurde eine Arbeitsgruppe gegründet, die ein Extremwetterkonzept aufstellen solle.

 

Es sei jedoch auch hinzuzufügen, dass die Stadtttingen nicht die einzige mit den verheerenden Folgen für die Bewohner war. Auch andere Städte haben ähnliche Probleme über einen ähnlich langen Zeitraum gehabt.

 

Frau Schlimme teilt mit, dass das Problem gewesen sei, dass sehr viel Schnee und sehr kalte Temperaturen vorgeherrscht haben. Bei diesen Temperaturen beginnen die Maschinen zu versagen und auch das Personal zeigt schneller Ermüdungserscheinungen.

 

Frau Margraf fügt an, dass an dem Wochenende zuvor bereits durch die Bombenevakuierung viele Überstunden angefallen seien. Sie erfragt, ob die GEB vorhaben ein Konzept zu entwickeln, wie es Herr Weide in seinem Antrag fordere. Herr Brandenburg teilt daraufhin mit, dass es bereits ein Konzept zum Winterdienst gebe. Dies könne jedoch nicht für Extremwettersituationen eingesetzt werden. Die gegründete AG habe den Auftrag ein Konzept aufzustellen. Ziel sei es, den ÖPNV aufrecht zu erhalten.

 

Herr Weide sieht damit seinen Antrag noch nicht als erledigt. Er beabsichtigt mit seinem Antrag, dass dieses Konzept zeitnah erstellt werde und auch in den Ortsteilen vorgestellt werde.

 

Frau Dr. Gerischer erfragt, warum es so lange gedauert habe, bis die Busse wieder fahren konnten. Herr Brandenburg antwortet daraufhin, dass diese Frage nur von der GöVB beantwortet werden könne. Vermutlich wäre eine Änderung des Taktes der Busse eine Abhilfe gewesen, damit Begegnungsverkehr an den durch Schneemassen verengten Straßen vermieden werden könne. Herr Schreiber teilt daraufhin mit, dass der Begegnungsverkehr in Nikolausberg grundsätzlich ein Problem darstelle. Er erfragt, bis wann dieses Konzept fertiggestellt sein soll. Herr Brandenburg teilt mit, dass das Ziel sei, das Konzept bis zu den Sommerferien fertig zu haben.

 

 

 

 
 

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