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33.öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates Grone
TOP: Ö 6
Gremium: Ortsrat Grone Beschlussart: vertagt (zurückgestellt)
Datum: Do, 25.03.2021 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:00 - 21:30 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Mehrzweckhalle Grone
Ort:
FB51/0745/21 Beendigung der Hortbetreuung in der städtischen Kita Grone (Anhörung nach § 94 Absatz 1 Nr. 3 NKomVG)
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:51-Fachbereich Jugend Beteiligt:11-Verwaltungsstellen
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis
Beschluss

Frau Ortsbürgermeisterin Sterr begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt Herrn Schmidt und Frau Wielsch, die digital an der Sitzung teilnehmen.

Herr Schmidt erläutert die Vorlage und verweist auf die geringe Kinderzahl im Hort. Dies ist nach Meinung der Verwaltung auf den Ganztagsschulbetrieb zurückzuführen.

Auf die Fragen von Herrn Schiferau, wie man sich an diesem Standort eine räumliche Öffnung vorzustellen habe antwortet Frau Wielsch, dass mit professioneller Begleitung unter anderem geplant sei, eine Werkstatt und einen Forschungsbereich einzurichten.

Herr Grunwald findet, dass ein Betreuungsloch entsteht, da die Ganztagsbetreuung nur bis 16.00 Uhr und freitags nur bis 13.00 Uhr angeboten wird.

Herr Schmidt macht nochmals deutlich, dass es sich um 5 Kinder handele, für die das derzeitige Betreuungsangebot nicht aufrechterhalten werden könne.

Herr Falkenberg vertritt die Auffassung, dass der Hort eine ganz andere Qualität der Betreuung biete als die Ganztagsschule. Insbesondere in den Ferien sei eine Hortbetreuung für berufstätige Eltern ganz wichtig. Es dürfe für die Groner Eltern/Alleinerziehende nicht zu Verschlechterungen führen. Auch Frau Wätjen spricht sich allgemein, aber insbesondere in Corona Zeiten,r eine gute Betreuungsqualität aus.

Frau Wucherpfennig möchte wissen, ob die Einsparungen der Personalkosten im Stadtteil verbleiben.

Dies ist nicht vorgesehen antwortet Herr Schmidt. Das Personal des Hortes wird in anderen Kitas in Göttingen benötigt und umgesetzt. Eine angesprochene Weiterbeschäftigung an der Schule ist nicht möglich, da dort kein städtisches Personal, außer der Schulsekretärin und dem Hausmeister, beschäftigt wird. Die dort tätigen Sozialarbeiter sind Mitarbeiter*innen des Landes.

 

Frau Ortsbürgermeisterin Sterr betont, dass kein Groner Kind „verloren“ werden dürfte. Sie schlägt vor, den Hort in die Räumlichkeiten der Astrid-Lindgren-Schule zu verlagern. Alleinerziehende benötigen die Randzeitenbetreuung und eine sichere Ferienbetreuung. Sie bittet darum, den Hort nicht zu schließen, sondern zu verlagern. Es muss eine Betreuungslösung für die Kinder geschaffen werden.

Frau Bank fragt, wie denn der Betreuungsbedarf in zwei bis drei Jahren aussehen wird. Sie fordert ein mittelfristiges Rahmenkonzept.

Herr Steckel fragt nach den Zahlen aus den letzten Jahren. Frau Wielsch antwortet, dass die Zahlen immer ständig zurückgegangen sind.

 

Der Ortsrat beschließt einstimmig:

 

Der Ortsrat vertagt die Entscheidung in die nächste Sitzung.

 
 

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