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39. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität
TOP: Ö 9
Gremium: Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Di, 23.02.2021 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 19:40 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: per Videokonferenz
Ort:
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis
Beschluss

Frau Dzeia präsentiert zum Jahresbericht Stadtwald 2020. Zunächst geht sie schwerpunktmäßig auf den Stadtwaldhaushalt, die Abweichungen zum Haushaltsplan und auf die Tätigkeiten der Forstwirte im Jahr 2020 ein. Darüber hinaus stellt sie die verschiedenen Projekte zur Erholung, zur Umweltbildung, zum Naturschutz und zur Waldpflege vor. Fortführend unterbreitet sie Vorschläge für die mittelfristige Entwicklung des Stadtwaldes und gibt abschließend einen Ausblick zu den Themenfeldern und Praxisprojekten, die sie in dem Jahr 2021 behandeln werde. (Anmerkung: Die im Vortrag verwendete Präsentation ist im System Allris zu diesem Punkt hinterlegt.)

 

Frau Walbrun verweist auf den von ihr gestellten Antrag aus dem letzten Jahre, der sich insbesondere auf die Naherholung des Stadtwaldes beziehe. Themenschwerpunkt dieses Antrages war das sogenannte „Rangerkonzept“. Sie frage sich, wann mit einer Vorlage der Verwaltung zu diesem Antrag zu rechnen sei. Weiterhin möchte Sie wissen, wie die aktuellen Erkenntnisse zu den Habitat-Bäumen im Stadtwald seien und ob es hierzu in Zukunft Untersuchungen gebe.

 

Frau Dzeia erklärt, dass sie das Thema „Rangerkonzept“ zusammen mit Studenten der HAWK aufarbeiten werde. Ihr Wunsch hierbei sei es, dass die Stadtwaldmitarbeiter positiv wahrgenommen werden und man keine Kontrollfunktion gegenüber den rger*innen entwickle. Die HAWK habe aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie von sämtlichen Präsenzveranstaltungen Abstand genommen. Hierzu werde voraussichtlich im Sommer 2021 eine entsprechende Vorlage für den Umweltausschuss erarbeitet. Falls dieses Zeitfenster nicht einzuhalten sei, gebe sie aber nochmals ckmeldung.

 

Herr Dr. Welter-Schultes betont, dass ihm der Bericht sehr gefallen habe. Man merke hier, dass jemand sehr engagiert und motiviert bei der Sache sei. Er habe zudem eine neue Tendenz von Gegnern wahrgenommen, die meinen sie könnten das Gesetz in die eigene Hand nehmen und die Mountainbiker-Strecken sabotieren. Er frage sich, wie man mit solchen Tendenzen umgehen wolle. Zudem bittet er darum die versiegelten Flächen im Kerstlingeröder Feld zu entsiegeln.

 

Herr Dr. Joger merkt an, dass man Begriff „Ranger“ nicht mit der „Stadtwaldpolizei“ gleichsetzen solle. Vielmehr ginge es darum, dass die Personen Präsenz zeigen. Darüber hinaus zeige er sich sehr erfreut über die Schwerpunktsetzung der Umweltbildung.

 

Herr Grothey betont, dass es sich um einen hervorragenden Bericht handele. Gerade die im Vortrag herausgearbeitete Naherholungsqualität des Göttinger Stadtwaldes sei hervorzuheben aber auch die Planung und Umsetzung von Konzepten und Projekten seien gut gewählt. Er fragt nach, warum der Stadtwald aufgrund des enormen Schneefalls in den letzten Tagen so gut geräumt war.

 

Herr Dr. Scherer bedankt sich für den ausgezeichneten Bericht.

 

Frau Dzeia merkt an, dass es zahlreiche Habitat-Bäume im Stadtwald gebe und diese auch gekennzeichnet seien. Zudem werden auch ganze Habitatbaumgruppen ausgewiesen. Das Thema „Entsiegelung der Flächen“ war bereits Thema unter Herrn Levin. Dies wolle sie nicht weiter ausführen. Zum Thema Schneeräumen fügt sie hinzu, dass es sich hierbei um den Aspekt der Sicherheit handele, da gerade im Winter viele Menschen dort arbeiten. So könne man gewährleisten, dass die Rettungswege, bei unerwarteten Arbeitsunfällen, vom Schnee befreit sind.

 


Sodann unterbricht Frau Morgenroth die Sitzung um 18:35 Uhr für die Bürgerfragestunde.

Frau Scheitz habe eine Frage an die umweltpolitischen Sprecher der Fraktionen. Es sei in den letzten Wochen immer wieder über die Bewerbung an einem EU-Förderprogramm gesprochen worden. Dabei frage sie sich, wie sinnvoll es wäre, sich auf ein solche EU-Förderprogramm zu bewerben, wenn es keine Entscheidung gibt, wie Göttingen bis 2030 eine Klimaneutralität erreichen könne.

Herr Holefleisch merkt an, dass mehrere Anträge zum Klimaplan und zum Klimaschutz aus der letzten Ratssitzung in den Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität überwiesen wurden. Diese Anträge werde man in der März-Sitzung breit diskutieren und dann Entscheidungen treffen.

Herr Dr. Welter Schultes gt hinzu, dass man mehrere Ansätze in den Fraktionen hierzu habe, um die Klimaneutralität im Jahr 2030 zu erreichen. Er könne die Frage nicht gezielt beantworten, dazu fehle ihm die Fachkenntnis.

Frau Morgenroth erklärt, wenn man einen Beschluss fassen würde, gebe es bei der Antragsstellung eine sofortige Ablehnung, da man mit dem Beschluss die Finanzierung beschließe. So erhalte man nicht den Zuschlag bei dem EU-Förderprogramm.

Weitere Fragen von Bürger*innen liegen nicht vor. Die rgerfragestunde endet um 18:45 Uhr.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sodann beschließt der Ausschuss einstimmig:

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich TOP 9 210223_Jahresbericht Stadtwald (15517 KB)      

Der Bericht wird zur Kenntnis genommen.

 

 
 

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