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39. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität
TOP: Ö 10
Gremium: Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität Beschlussart: vertagt (zurückgestellt)
Datum: Di, 23.02.2021 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 19:40 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: per Videokonferenz
Ort:
FB67/0410/20 Artenauswahl bei Neupflanzungen von Gehölzen innerhalb des Gemeindegebietes der Stadt Göttingen
(Antrag von Britta Walbrun, beratendes Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität als Naturschutzbeauftragte der Stadt Göttingen vom 12.05.2020)
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:67-Fachbereich Stadtgrün und Umwelt   
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis
Beschluss

Frau Friedrich-Braun merkt an, dass man die Vorlage in der letzten Ausschuss-Sitzung dem Gremium vorgestellt habe. Die SPD-Fraktion habe hierzu Beratungsbedarf angemeldet.  Nun wolle man die Vorlage zur Abstimmung stellen.

 

Herr Grothey merkt an, dass Frau Walbrun sich die Ausarbeitungen der Verwaltung noch einmal ansehen wollte, um ggf. Anmerkungen zu machen. Aus diesem Grund habe man in der letzten Sitzung Beratungsbedarf angemeldet.

 

Frau Walbrun entgegnet, dass die SPD-Fraktion bereits vor Ihrer Anmerkung Beratungsbedarf angemeldet habe. Grundsätzlich sei sie mit der Beantwortung Ihres Antrages auch in Bezug auf den erarbeiteten Beschlussvorschlag zufrieden. Sie bemängele lediglich, dass die erarbeitete Gehölzliste nicht Bestandteil des Antrages sei. Die Verwaltung habe in ihren Anmerkungen festgehalten, dass man neben der weiteren Überarbeitung der Empfehlungsliste zur Gehölzpflanzung, andere Standards wie z. B. Baumstandorte verbessern wolle. Gerade bei der Erarbeitung dieser Empfehlungsliste wolle sie mitwirken. Einzelne Arten, die auf dieser Liste stehen, erachte sie für kritisch. Deshalb schlage sie vor, dass man die Liste auch mit anderen mitwirkenden Akteuren noch einmal durcharbeiten müsse. Diesnne jedoch nebenbei laufen. Sie verdeutlicht, dass man über die Ausarbeitungen zu ihrem Antrag nun aber abstimmen könne.

 

Herr Dr. Welter-Schultes stimmt den Ausführungen von Frau Walbrun vollumfänglich zu. Er merke jedoch in Richtung Verwaltung kritisch an, dass die Gehölzliste nun nicht Teil dieser Abstimmung werde. Die Gehölzliste werde damit nicht abschließend beschlossen.

 

Frau Baumgartner erwidert, dass es sich bei der Gehölzliste um einen Vorschlag der Verwaltung handele, die Teil dieses Antrages sei. Darüber hinaus habe man sich externen Fachverstand eingeholt, um mit diesem Wissen, die Liste zu ergänzen. Man wünsche sich nun, dass diese Liste zusammen mit dem Antrag abgestimmt werde, um ein Handlungskonzept zu haben, mit dem man zukünftig arbeiten könne. Dies sei eine Grundlage für die Bebauungspläne der Stadt Göttingen. Für weitere Verbesserungsvorschläge sei man aber weiterhin offen.

 

Frau Walbrun merkt hierzu an, dass es noch Bedenken zu einzelnen Pflanzen gebe und man dies mit dem BUND noch einmal abstimmen möchte. Dann habe man eine endgültige Liste, die dann auch für die Bebauungspläne der Stadt Göttingen angewandt werden kann. Dann müsse man die Entscheidung jedoch heute vertagen.

 

Frau Morgenroth schlägt für das weitere Verfahren vor, dass die endgültig abgestimmte Liste, Teil dieses Antrages werde. Inhaltlich mögen sich die Fachleute mit der Fachverwaltung noch einmal zusammensetzen und die Liste abschließend fertig stellen. Dann könne man über das Thema abstimmen.

 

Frau Friedrich-Braun hebt hervor, dass die Verwaltung viel Arbeit in die Vorschlagsliste „Baum-/Gehölzliste“ hineingesteckt habe. Die Liste sei auf die Zukunft gerichtet. Insbesondere habe man sich intensiv mit der GALK-Straßenbaumliste Klimaume für die Zukunft auseinandergesetzt. Sie plädiere dafür, das Thema zügig abzuschließen, um ein Handlungskonzept vorliegen zu haben.

 

Frau Morgenroth und Frau Baumgartner schlagen vor, die Angelegenheit auf die März-Sitzung zu vertagen.

 

Das Gremium stimmt dem zu.

 

Sodann beschließt der Ausschuss einstimmig:

 

Die Beschlussfassung wird vertagt.

 

 
 

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