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39. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität
TOP: Ö 4
Gremium: Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität Beschlussart: abgelehnt
Datum: Di, 23.02.2021 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 19:40 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: per Videokonferenz
Ort:
B' 90/0352/21 Antrag der B'90/Die Grünen-Ratsfraktion betr. "Mobilitätswende ohne Vogeltod"
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:Bündnis 90/Die Grünen-Ratsfraktion Beteiligt:67-Fachbereich Stadtgrün und Umwelt
    61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung
   Dezernat D - Planen, Bauen und Umwelt
   66-FB Tiefbau und Bauverwaltung
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis
Beschluss

Herr Dr. Wiedemann bringt den Antrag „Mobilitätswende ohne Vogeltod“ ein. Obwohl bekannt sei, dass großflächige Glasscheiben bei Wartehäusern eine Todes-Falle für Vögel darstellen, seien an den Bushaltestellen der Stadt Göttingen oft nur Greifvogelaufkleber angebracht. Diese werden vom NABU und anderen Naturschutzverbänden allerdings als nichtsonderlich effektiv wahrgenommen. Stattdessen werde die Anbringung von speziellen Vogelschutzmustern auf dem Glas empfohlen. Ein aufmerksamer Bürger habe sich mit Fotos verendeter Vögel und der Bitte, die Wartehallen nachzurüsten, an uns gewandt.

 

Herr Kosshrt aus, dass man bezüglich dieses Anliegens bereits im engen Kontakt mit den GÖVB stehe. Er merkt jedoch an, dass dies der erste Fall ist, der ihm bekannt sei und betont, dass es kein Dauerproblem darstelle. Durch Gespräche mit den GÖVB wurde bekannt, dass diese kurzfristig die Beklebung an der entsprechenden Stelle anpassen werden. Er schlägt vor, dass man in Zukunft anlassbezogen die Beklebung der Bushaltestellen anpassen werde und bittet Herrn Wiedemann darum, den Antrag mit diesen Informationen als erledigt anzusehen.

 

Frau Morgenroth fragt nach, ob es sich bei der neuen Beklebung, um eine „Streifen-Beklebung“ handele.

Herr Koss bestätigt die Frage von Frau Morgenroth.

 

Herr Dr. Wiedemann zeigt sich mit den Erläuterungen von Herrn Koss einverstanden. Der Antrag werde damit als erledigt angesehen.

 

Frau Walbrun fragt nach, ob es nicht doch sinnvoll wäre die Beklebung an mehreren Bushaltestellen zu ändern. Das Problem sei Ihrer Auffassung nach größer, als zuvor erörtert.

Herr Kossgt hinzu, dass es sich hier um eine gestalterische Frage handele. Er schlägt vor, den Mitgliedern über das Protokoll einen Link zukommen zu lassen, um sich ein Bild von der neuen Beklebung zu machen. Zwar würde die „Streifen-Beklebung ihren Zweck erfüllen. Dies sei jedoch aus gestalterischer Sicht anzuzweifeln. (Hier der entsprechende Link: https://www.bund-nrw.de/themen/vogelschlag-an-glas/?gclid=EAIaIQobChMI15C6hb_z7gIVGYXVCh3W1AADEAAYASAAEgJhwfD_BwE)
Herr Wachenhausen schlägt vor, die Bushaltestellen in Göttingen sukzessiv mit dieser Beklebung auszustatten. Er halte es für unproduktiv, wenn man sich nur auf eine Bushaltestelle konzentriere.

Frau Baumgartnergt hinzu, dass man sich auf einen Kompromiss einigen könne. Man werde anlassbezogen die Bushaltestellen im Auge behalten und diese dann nach der Reihe nachrüsten.

 

Herr Koss verweist auf den Fahrgastbeirat. Von dort habe es bisher keine Beschwerden dazu geben. Auch hier könne man das Thema nochmal zur Sprache bringen und sich deren Meinungen einholen.

Herr Lindemann weist daraufhin, dass man sich derzeit nur auf die Bushaltestellen, die sich im Eigentum der VB befänden, konzentrieren könne. Ein Großteil der Haltestellen stehen nicht im Eigentum der GÖVB. Die sei aber nochmal ein Thema, welches man separat behandeln müsse.

 

 

 

 

 

Sodann beschließt der Ausschuss einstimmig:

 

Der Antrag wird als erledigt angesehen.

 

 
 

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