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31. -außerordentliche- öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Betriebsausschusses der Stadthalle
TOP: Ö 3
Gremium: Ausschuss für Kultur und Wissenschaft/Betriebsausschuss Stadthalle Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 29.10.2020 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 15:00 - 15:12 Anlass: Außerordentliche Sitzung
Raum: Kantine des Neuen Rathauses, Hiroshimaplatz 1-4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
FB65/0103/20 Wirtschaftsplan 2021 des Eigenbetriebes Stadthalle Göttingen
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:65-Fachbereich Gebäude Beteiligt:41-Fachbereich Kultur
    20-Fachbereich Finanzen
 
Beschluss

Frau Broistedt verweist einleitend darauf, dass die Sanierung der Stadthalle Göttingen sowohl im Zeit- als auch im Finanzplan liege, die allerdings für Unvorhergesehenes eingeplanten finanziellen Reserven aber weitestgehend aufgebraucht seien.

Frau Epperlein dankt für die Durchführung der heutigen außerordentlichen Sitzung zur Vorbereitung eines Beschlusses durch den Rat noch im November d. J. Dies sei wichtig für eine zeitnahe Genehmigung des Wirtschaftsplans durch das Land Niedersachsen, damit der Eigenbetrieb gleich zu Beginn des nächsten Jahres u. a. für eine Kreditaufnahme wirtschaftlich tätig sein nne.  

Nachfolgend erläutert Frau Epperlein die Vorlage der Verwaltung und verweist im Verlauf ihrer Ausführungen darauf, dass die Arbeiten an der Stadthalle im Wesentlichen nach Plan laufen würden. Eine derzeit in den Zeitplan einzuarbeitende zeitliche Verzögerung beim Innenausbau entstand durch eine umfangreichere Entsorgung von Schadstoffen aus dem Inneren des Gebäudes. Eine Konkretisierung des Zeitplans werde nach der im Dezember geplanten Ausschreibung aller Gewerke inkl. der Gebäudetechnik möglich sein. 

Auf Nachfrage von Herrn Arndt erklärt Frau Epperlein, dass die Risiken z. B. bei der Südterrasse und der Entfernung der Inneneinrichtung weitestgehend erfasst seien. Risikobehaftet seien nach ihrer Aussage aber die laufenden Ausschreibungen insbesondere der technischen Gewerke, bei denen die in anderen Bereichen zu bemerkende Entspannung noch nicht festzustellen sei.  

Auf Nachfrage von Frau Schüle-Rennschuh bestätigt sie, dass die für Unvorhergesehenes eingeplante finanzielle Reserve i. H. v. 1,7 Mio. € u. a. aufgrund von Teuerungen bei den Ausschreibungen und erforderlichem unvorhergesehenen Mehraufwandr die Entsorgung von Bauschutt und Schadstoffen bei der Südterrasse im Wesentlichen aufgebraucht sei.

Auf ihre weitere Nachfrage bezüglich eines Ansatzes i. H. v. 500.000 €r das direkte Stadthallenumfeld erklärt Frau Epperlein, dass diese Mittel weiterhin eingeplant würden. Dieser Ansatz aber werde nicht für eine Neugestaltung des Albaniplatzes ausreichen. Diese Mittel würden benötigt für eine Herrichtung der Flächen und Zugänge im unmittelbaren Umfeld des Gebäudes sowie eine Herrichtung der Grundstücksentwässerung mit einer Regenrückhaltevorrichtung.

Frau Broistedt verweist ergänzend auf eine Vorlage in der am 05.11.20 geplanten Sitzung des Bauausschusses, in der verschiedene Varianten für eine Vorplatzgestaltung vorgestellt würden.      

Anschließend empfiehlt der Betriebsausschuss der Stadthalle Göttingen einstimmig dem Rat folgenden Beschluss zu fassen:

1. Der Wirtschaftsplan 2021 des Eigenbetriebes Stadthalle Göttingen wird in der anliegenden Fassung beschlossen.

2. Die Finanzplanung der Stadt für 2021 und Folgejahre wird noch zu gegebener Zeit durch konkrete Beschlüsse des Rates entsprechend angepasst.

 

 
 

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