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29. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Rates der Stadt Göttingen
TOP: Ö 14.1
Gremium: Rat Beschlussart: zurückgezogen
Datum: Fr, 10.07.2020 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:05 - 20:45 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Lokhalle
Ort:
Inter/0522/20 Gemeinsamer Antrag der B‘90/Die Grünen-, FDP-, SPD-Ratsfraktionen, der GöLinke/ALG- und der PARTEI-Ratsgruppen und des Ratsherrn Dr. Welter-Schultes betr. „Sommersemester 2020 als Kann-Semester“
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:Interfraktionell   
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis
Beschluss

 

Ratsvorsitzender Henze teilt mit, dass der Verwaltungsausschuss hierzu einen Direktbeschluss empfohlen habe.

 

Im Anschluss begründet rgermeister Holefleisch unter Hinweis auf den schriftlich vorliegenden Antragstext den von allen Ratsfraktionen und -gruppen sowie vom Ratsherr Dr. Welter-Schultes gestellten Antrag.

 

Er betrachte es in diesem Zusammenhang als besondere Ehre, folgende Erklärung abzugeben, die sicherlich auch im Sinne des gesamten Rates sei:

 

Der Rat der Stadt Göttingen bedankt sich ausdrücklich bei allen Studierenden, Lehrer*innen und und Mitarbeiter*innen der Universität dafür, dass sie sich mit bewundernswerter und beispielhafter Disziplin und Geduld den aktuellen Herausforderungen gestellt haben und weiter stellen.“

 

 

Der Rat beschließt sodann einstimmig:

 

 

Der Rat unterstützt die Forderung des Göttinger Kann-Semester-Bündnisses nach einem gleichnamigen Kann-Semester.

 

Damit unterstützt der Rat die studentische Forderung, dass die Universität Göttingen sich verstärkt öffentlich positioniert und hilft, ein Kann-Semester gegenüber dem niederchsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur durchzusetzen.

 

Konkret wird eine Verlängerung der Regelstudienzeit für alle Studierenden um ein Semester (das beinhaltet die Verlängerung von Fristen für sogenannte Mindestcreditgrenzen, Langzeitstudiengebühren und die BAFöG-Höchstbezugsdauer), sowie eine unbürokratische finanzielle Soforthilfe für Studierende gefordert.

 

Außerdem müssen Verträge von befristeten Mitarbeiter*innen in der Lehre mindestens um die Zeit der Krise zu verlängert und neue Stellen geschaffen werden, sodass die Mitarbeiter*innen der Universität dem erhöhten Lehr- und Betreuungsaufwand in diesem Semester gerecht werden können.

 

Der Oberbürgermeister wird gebeten, sich beim niedersächsischen Wissenschaftsministerium für das Einführung eines „Kann-Semesters“ und entsprechender weiterer der Lage entsprechender Maßnahmen und Hilfestellungen für Studierende und Lehrende einzusetzen.

 

Damit einher geht der Aufruf des Rates an die Entscheidungsgremien in Universität und Fakultäten, die bereits durch das Erweitern der Allgemeinen Prüfungsordnung (APO) geschaffenen flexibleren Regelungen und Optionen z.B. bezüglich Prüfungsformen und Wiederholungsmöglichkeiten im Interesse der Studierenden umzusetzen.

 

 
 

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