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16.öffentliche Sitzung des Ortsrates Holtensen
TOP: Ö 4
Gremium: Ortsrat Holtensen Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 23.06.2020 Status: öffentlich
Zeit: 20:00 - 21:20 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Mehrzweckhalle Holtensen, Am Sportplatz 18, 37079 Göttingen-Holtensen
Ort:
 
Wortprotokoll
Beschluss

Frau Epperlein erläutert kurz die Historie der Planung und präsentiert dann den jetzigen Planungsstand, der mit dem kirchlichen Träger abgestimmt wurde (Anlage 1).

Siehrt aus, dass es keine Erweiterung des alten Gebäudes mehr geben wird, sondern dass ein Neubau auf der vorgesehenen Parkplatzfläche realisiert werden soll.

Es soll insgesamt drei Kitagruppen mit einem offenen Konzept und zwei Krippengruppen geben. Eine Erweiterung des Neubaus ist möglich.

Die Kita-Leitung und der Träger, die evangelische Kirche, haben den Neuplanungen bereits zugestimmt.

Ein weiterer großer Vorteil dieser Planungen ist, dass der jetzige Kitabetrieb weitergeht und keine Auslagerung notwendig sein wird. Der Zeitplan steht noch nicht fest und richtet sich nach den planungsrechtlichen Vorgaben.

Frau Epperlein hofft, dass bis Ende des Jahres der Bebauungsplan erstellt werden kann und dass die Baugenehmigung Anfang 2021 erteilt werden kann.

Eine Fertigstellung der Kita wird nicht zum Beginn des Kindergartenjahres 2021/2022 erfolgen können. Eine Belegung ist erst im 2. Halbjahr glich.

 

Frau Ortsbürgermeisterin Dr. Busch ergänzt, dass die Kitaleitung mit den Plänen sehr zufrieden ist. Sie bitte darum, schnellstmöglich an den Planungen weiter zu arbeiten, damit die Umsetzung schnell erfolgen kann.

 

Auch Herr Roders begrüßt die Planungen, bemängelt aber, dass der Informationsfluss schlecht gewesen sei.

 

Frau Mecke schließt sich der Kritik zum Informationsaustausch an. Sie fragt, wo denn die Informationen für die Ortsratsmitglieder, die natürlich vor Ort von den Eltern angesprochen werden, auf der Strecke geblieben sind. Es ergebe ein schlechtes Bild, dass die politischen Vertreter vor Ort keine Auskunft geben können. Auch sei viel Zeit verschenkt worden bei den Planungen.

 

Frau Epperlein kann den Unmut verstehen. Zuerst musste die Verwaltung feststellen, dass ihr Konzept nicht umsetzbar im vorgegebenen finanziellen Rahmen gewesen sei. Es mussten also neue Lösungen erarbeitet werden Dadurch waren geplante Termine nicht haltbar und durch die Corona Pandemie kam ein weiteres großes Erschwernis hinzu.

 

Sie sagt zu, dass die Kommunikation zum Ortsrat verbessert werde und dass spätestens alle drei Monate eine Berichterstattung erfolgen solle.

 

Herr Herwig begrüßt die Planungen trotz ausgesprochenen Kritik ausdrücklich.

Die weitere Entwicklung und die Kosten müssen im Blick behalten werden.

 

Herr Sackbrock fragt, ob das Kindergartenjahr 2021/22 dann verkürzt werde. Frau Epperlein erklärt, dass dies nur vom Träger beantwortete werden könne.

Auch auf die Frage nach der Anzahl der Kinder antwortet sie, dass die gleiche Anzahl Kinder vorgesehen sind, aber dann mehr Fläche pro Kind zur Verfügung stehe.

Der Haushaltsansatz seien 2,1 Millionen Euro. Die Verzögerungen lassen sich auch durch die Haushaltsberatungen mit begründen.

 

Frau Ortsbürgermeisterin Dr. Busch ergänzt, dass im Bauausschuss am 2.7. die nächste rde genommen werden soll. Frau Epperlein fügt hinzu, dass die Ausschreibungen, so weit möglich, bereits jetzt vorbereitet werden.

 

Um 20.30 Uhr unterbricht der Ortsrat die Sitzung für Fragen der Anwesenden.

 

Frau Schwarzer fragt nach der Umsetzungsmöglichkeit des jetzigen offenen Konzepts zwischen Krippe und Kita nach dem Neubau. Frau Epperlein antwortet, dass diese Fragen vom Träger beantwortet werden müssen.

 

Herr Roders antwortet, dass das Konzept zurzeit vom Kitaträger erarbeitet werde.


Herr Ehrenortsbürgermeister Wille begrüßt dieses sinnvolle Konzept. Die Organisation wird der Träger bestimmt umsetzen können und die Erweiterungsmöglichkeit durch den Neubau werde von ihm besonders begrüßt.

 

 

Die Sitzung wird um 20.40 Uhr wieder eröffnet.

 

Frau Ortsbürgermeisterin Dr. Busch fasst zusammen, dass die Planungen vom Ortsrat sehr begrüßt werden und dass die Kommunikation zu den Ortsratsmitgliedern verbessert werden muss.

 

 

 
 

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