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25. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Rates der Stadt Göttingen
TOP: Ö 9
Gremium: Rat Beschlussart: an Ausschuss verwiesen
Datum: Fr, 13.12.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 19:30 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Ratssaal des Neuen Rathauses, Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen
Ort:
FDP/0025/19 Antrag der FDP-Ratsfraktion betr. "Verbesserter Vogelschutz in Göttingen"
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:FDP-Ratsfraktion   
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis
Beschluss

 

Ratsherr Tugcu teilt mit, dass der Verwaltungsausschuss empfohlen habe, diesen Antrag zur weiteren Beratung in den Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität zu überweisen.

 

Im Anschluss begründet Beigeordnete Oldenburg den Antrag der FDP-Ratsfraktion und teilt u.a. mit, dass überlegt werden sollte, wie auf dem Stadtgebiet systematisch an einer Stabilisierung oder Erholung der Populationen von Vögeln wie z.B. Goldammer, Lerche und Feldsperling gearbeitet werden kann. Die Bereitstellung geeigneter Flächen für die sog. Offenlandarten durch die Stadt und ein Dialog mit den Landwirten hinsichtlich einer vogelverträglichen Landwirtschaft wären ebenfalls denkbare Lösungen.

In der Wohnbau-Landplanung sollten Grünstreifen natürlich auch verstärkt Berücksichtigung finden. Sie freue sich auf eine Beratung im Fachausschuss.

 

 

Der Rat beschließt sodann einstimmig, den nachfolgenden Antrag zur weiteren Beratung in den Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität zu überweisen:

 

 

Der Rat möge beschließen,

 

die Verwaltung mit der Erarbeitung von Maßnahmen zum Schutz und zur Stabilisierung des Bestands an Vögeln auf Stadtgebiet zu beauftragen.

 

Dabei soll auch geprüft werden,

ob Fördermöglichkeiten zur Erfassung und Erforschung der Populationsgröße und genetischen Vielfalt wichtiger Zeigerarten wie Goldammer, Feldlerche und Feldsperling, analog dem Rebhuhnschutzprojekt, bestehen,sowie,

ob in Pachtverträge für Ackerland vogelschützende Maßnahmen mit aufgenommen werden können, wie Blühstreifen mit geeigneten regionalen Pflanzenarten und Gehölzstrukturen bzw. deren Pflege, und welche zusätzlichen Maßnahmen gegen Verbuschung und für Insektenschutz begleitend möglich sind.

 

 
 

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