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27. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses
TOP: Ö 4
Gremium: Jugendhilfeausschuss Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 14.11.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:07 - 17:58 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum CHELTENHAM (118), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
FB51/0692/19 Tätigkeitsbericht des Stadtjugendring Göttingen e.V.
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:51-Fachbereich Jugend   
 
Wortprotokoll
Beschluss

 

Frau Fischer und Herr bel berichten über die Arbeit des Stadtjugendrings (SJR). Der SJR ist der Dachverband von 31 Jugendverbänden in Göttingen. Zwei davon, die Queere Jugendgruppe sowie die Slow Food Youth, sind jüngst dazugekommen. Die Aufgabe des SJR sei es, die Jugendverbände und deren Arbeit zu vernetzen und zu unterstützen. Dafür habe man je eine Referentin, Verwaltungskraft sowie Teamassistenz zur Verfügung, die jeweils auf Teilzeitbasis arbeiteten. Die Verwaltungskraft habe man in jüngerer Zeit mit 14 Stunden je Woche angestellt statt mehrerer auf 450,- € Basis beschäftigter Personen.

 

Neben allgemeiner Unterstützung von Jugendverbänden biete man Fortbildungen (z.B. Datenschutz, Buchhaltung), stelle einen Gruppenraum zur Verfügung, biete die Möglichkeit der Leihe von Material, erstelle jährlich das Summertime Heft für Ferienangebote, organisiere Großveranstaltungen wie JugendInAktion, führe die JuLeiCa-Ehrung durch und veranstalte Angebote zu Wahlen. In 2019 habe es eine Podiumsdiskussion mit den Parteien zur Europawahl gegeben und man habe eine U18-Wahl durchgeführt.

 

Das Mitarbeiterteam sei in der letzten Zeit komplett neu aufgestellt worden. Als Projekte für die Zukunft wolle man das Summertime Heft weiterentwickeln. Da Maßnahmen hierfür lange im Voraus geplant werden müssen, sei dies schwierigr kleinere Verbände. Man plane daher, eine Onlineplattform zu erstellen, auf welcher Maßnahmen beworben werben können. Weitere geplante Projekte seien Los geht`s, die Unterstützung von Selbstorganisation von jungen Menschen mit Migrationshintergrund, sowie Jugend trifft Europa, eine Gesprächsreihe mit Abgeordneten aus dem Europaparlament. Des Weiteren sollen auch Erste-Hilfe-Kurse angeboten werden.

 

Frau Fischer und Herr bel antworten auf Fragen aus dem Ausschuss. Ob die geplante Onlineplattform die Möglichkeit der Onlineanmeldung bieten werde, könne noch nicht gesagt werden. Das Projekt befinde sich in einem frühen Stadium und sei sehr komplex. Demtigkeitsbericht sei ein Rückgang der Nutzung des Gruppenraums zu entnehmen. Aktuelle Zahlen weisen allerdings auf einen erneuten Anstieg hin. Die Parteijugendtreffen seien in letzter Zeit sehr unstrukturiert gewesen. Man wolle dies ab 2020 wieder ändern und mehrere Termine pro Jahr ansetzen.

 

Herr Steneberg fragt, ob Parteijugendverbände Mitglieder im SJR werden könnten. Herr Dames äert dazu, dass dies für beide Seiten problematisch sei. Die Arbeit des Stadtjugendrings würde mehr von politisch ausgerichteten Jugendlichen beeinflusst, während die politischen Jugendverbände mehr an verbandsfremden Aktivitäten teilnehmen müssten. Herr Steneberg äert, dass ein Ring politischer Jugenden (RPJ) eine Alternative sein könnte. Herr Tom Schmidt erklärt, dass dies eine Organisationsform sei, welche die politischen Jugendverbände selbst gründen müssten. Herr Dames ergänzt, dass RPJ selten geworden seien, da diese von den politischen Jugendverbänden selbst finanziert werden müssten. Herr Siepmann fragt, ob der SJR einen örtlichen RPJ begrüßen würden. Frau Fischer meint, dass eine Kooperation gut wäre, sich die Zusammenarbeit mit politischen Jugendverbänden in der Vergangenheit aber nicht immer einfach dargestellt habe.

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Vorstellung SJRG_14.11.2019 (3030 KB)      

 

 

 
 

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