zurück
 
 
23. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Rates der Stadt Göttingen
TOP: Ö 17
Gremium: Rat Beschlussart: abgelehnt
Datum: Fr, 13.09.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 20:15 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Ratssaal des Neuen Rathauses, Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen
Ort:
Ratsm/0014/19 Antrag des Ratsherrn Dr. Welter-Schultes betr.:"Überdachung des Radweges an der Robert-Koch-Straße"
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:Ratsmitglied   
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis
Beschluss

 

Ratsvorsitzender Henze teilt mit, dass der Verwaltungsausschuss empfohlen habe, über diesen Antrag direkt zu beschließen.

 

Ratsherr Dr. Welter-Schultes begründet im Anschluss seinen folgenden Antrag:

 

Der Rat möge beschließen:

 

  1. Der Radweg an der Robert-Koch-Straße zwischen Kreuzbergring und Nord-Uni wird überdacht, ähnlich wie in Singapur Fuß- und Radwege überdacht werden.

 

  1. Die Bedachung wird begrünt. Eine seitliche Begrünung mit Rankpflanzen wird geprüft.

 

  1. Die Verwaltung prüft, welche Möglichkeiten der Solarstromerzeugung auf dem Dach bestehen. Insbesondere wird geprüft, ob Solaranlagen nach Osten bzw. Westen ausgerichtet werden können.

 

 

Ratsherr Dr. Welter-Schultes weist u.a. darauf hin, dass schlechtes, regnerisches Wetter für viele Grund sei, ihr Fahrrad nicht zu benutzen. Ein Dach und eine vorgesehene Dachbegrünung würden durchaus auch zur Verbesserung des Stadtklimas beitragen.

Es solle versucht werden, eine Verkehrswende einzuleiten. Dabei müsse man sich Gedanken darüber machen, wie die Aufgabe, 30 Prozent Fahrleistungsreduktion im Stadtverkehr bis zum Jahr 2025 zu ermöglichen, bewältigt werden könne.

Die Verkehrswende müsse in der Stadt beginnen. Im Radverkehrsentwicklungsplan seien bisher keine Perspektiven dargelegt, wie dieses Ziel erreicht werden könne.

Die Radverkehrszahlen seien seit dem Jahr 2014 sogar um insgesamt rd. 10 Prozent zurückgegangen, wobei der Autoverkehr zeitgleich zugenommen habe.

Ratsherr Dr. Welter-Schultes vertritt die Auffassung, dass überdachte Radwegtrassen, die ganze Stadtteile miteinander verbinden sollten, dringend benötigt würden.

Diese sollten auch der Wahrnehmung des benötigten Klimaschutzes dienen und das Handeln der entscheidenden Politik - insbesondere für die junge Generation - glaubwürdiger gestalten.

 

 

Im Anschluss wird der Antrag vom Rat mit Mehrheit gegen 2 Ja-Stimmen abgelehnt.

 

 
 

zurück