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23. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Rates der Stadt Göttingen
TOP: Ö 8
Gremium: Rat Beschlussart: an Ausschuss verwiesen
Datum: Fr, 13.09.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 20:15 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Ratssaal des Neuen Rathauses, Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen
Ort:
CDU/0119/19 Antrag der CDU-Ratsfraktion betr. "Kinder- und Jugendarbeit 2.0: Göttingen vernetzen"
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:CDU-Ratsfraktion Beteiligt:51-Fachbereich Jugend
    01-Referat des Oberbürgermeisters -01.3-Öffentlichkeitsarbeit
   01-Referat des Oberbürgermeisters -01.5-Digitalisierung und IT-Service
   Dezernat B - Personal, Schule und Jugend
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis
Beschluss

 

Ratsvorsitzender Henze teilt mit, dass der Verwaltungsausschuss empfohlen habe, den Antrag zur weiteren Beratung in den Jugendhilfeausschuss zu überweisen.

 

Im Anschluss teilt Ratsherr Steneberg in der Begründung des Antrags u.a. mit, dass hierdurch zusätzliche Transparenz in das breitgefächerte Angebot an Bolz- und Spielplätzen, sowie der Kinder- und Jugendzentren in Göttingen gebracht werden solle.

U.a. sei vom Beirat für Menschen mit Behinderungen die Frage aufgeworfen worden, welche Plätze den hohen Maßstäben der Inklusion gerecht würden.

Auch wenn man diese Informationen direkt in der Verwaltung abfragen könne sei es sicherlich vorteilhafter, entsprechende Hinweise auch schon im Internet zur Verfügung zu stellen. Mit der eingestellten Seite „kinderstadtplan-goettingen.de“ sei bereits ein Schritt in diese Richtung unternommen worden. Leider sei dieser Plan nicht so einfach abzurufen und schon ziemlich veraltet.

Ratsherr Steneberg schlägt vor, dass dieser Plan auch noch weitere Filterfunktionen (z.B. Alterseignung, Inklusionstauglichkeit usw.) erhalten solle, damit Eltern auch zielgerichteter danach suchen könnten. Weitere Einrichtungen und Zentren für Kinder und Jugendliche könnten ebenfalls kartiert und z.B. Veranstaltungen angekündigt werden. Details könnten im Fachausschuss erörtert werden.

 

Ratsherr Dr. Hermann teilt mit, dass die SPD-Ratsfraktion der Überweisung zustimme, da Vorschläge und Anregungen zur Verbesserung der Jugendarbeit immer willkommen seien.

Trotzdem müsse man immer darauf achten, dass die zur Verfügung stehenden Finanz- und Personalressourcen effizient eingesetzt werden. Die Mittel zur Instandhaltung von Kinderspielplätze seien im Haushalt der Stadt notwendigerweise auch bereits angehoben worden.

Auch wenn man der Intention des Antrags folgen könne sollte man sich davor hüten, eine Einteilung der Spielplätze in unterschiedliche Qualitätsklassen und Konkurrenzsituationen vorzunehmen oder einen Spielplatztourismus zu schaffen. Kinder müssten meist von zumindest einem Elternteil  - oft auch mit dem Auto - begleitet werden. Es könne also zu erhöhtem Verkehrsaufkommen führen, wenn man den „besseren“ Spielplatz erreichen wolle.

Gemeinsames Zielsse es sein, die Kinder in ihrem unmittelbaren Wohnumfeld gleichberechtigt mit gut ausgestatteten Spielplätzen zu versorgen.

Ratsherr Dr. Hermann vertritt die Auffassung, dass die angesprochene Internetseite tatsächlich aktualisiert werden müsse. Diese Aktualisierung und Erweiterung der sicherlich interessanten Informationen wiederum erfordere zusätzliches Fachpersonal für die Einrichtung und Pflege. Möglicherweise würden diese Seiten aber auch gar nicht auf das Interesse der Kinder und Jugendlichen stoßen.

All dies sollte im Jugendhilfeausschuss im Detail beraten werden.

 

 

Der Rat beschließt einstimmig, den nachfolgenden Antrag zur weiteren Beratung in den Jugendhilfeausschuss zu überweisen:

 

Der Rat möge beschließen:

 

Die Verwaltung wird beauftragt,

 

  1. die städtischen und öffentlich zugänglichen Spielplätze in Göttingen zu kategorisieren, zukartieren und öffentlich im Internet einsehbar zu machen. Es soll eine Übersicht geschaffenwerden, die es Eltern ermöglicht, schnell die Ausstattung, Möglichkeiten und Grenzen derjeweiligen Spielplätze einzusehen. Kriterien für die Kategorisierung könnten zum Beispiel dieBarrierefreiheit oder die Nutzbarkeit der Spielgeräte für verschiedene Altersstufen sein.

 

  1. die Internetseite www.kinderstadtplan.goettingen.de zu reaktivieren und auf den neustenStand zu bringen.

 

  1. in die neue Version der genannten Internetseite einen zentralen Veranstaltungskalender derGöttinger Kinder- und Jugendzentren zu integrieren.

 

  1. eine Möglichkeit zu schaffen, dass sich die Kinder und Jugendlichen auf der genanntenInternetseite in einer Art Forum besser vernetzen können.

 

 

 
 

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