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24. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität
TOP: Ö 4.1
Gremium: Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Di, 28.05.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:00 - 21:10 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum CHELTENHAM (118), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
FB61/1672/19 Fortschreibung des Nahverkehrsplans der Stadt Göttingen - Vorstellung des Anhörungsentwurfs
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung Beteiligt:20-Fachbereich Finanzen
    67-Fachbereich Stadtgrün und Umwelt
   40-Fachbereich Schule
   02-Gleichstellungsbeauftragte
   32-Fachbereich Ordnung
   66-FB Tiefbau und Bauverwaltung
 
Wortprotokoll
Beschluss

Herr Dienberg führt in die Thematik ein. Über den Entwurf des neuen Nahverkehrsplans müsse in der heutigen Sitzung noch nicht abgestimmt werden. Nach der Beratung im Ausschuss erfolge zunächst die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange.

 

Frau Burger von der PTV Group trägt vor.

 

Herr König fragt, ob die Anbindung der Stadthalle sich künftig besser gestalten würde und worin der Zuwachs an Fahrgästen in Höhe von 10 % bei der untersuchten möglichen Netzverdichtung begründet wäre.

 

Herr Dr. Koppe bemängelt die fehlende Lichtsignalanlage an der Kreuzung Am Papenberg/Zimmermannstraße. Älteren Menschen aus dem Luisenhof sei es nur schwer möglich, gefahrlos die Bushaltestelle auf der gegenüberliegenden Straßenseite zu erreichen.

 

Herr Grothey betont, dass der motorisierte Individualverkehr (MIV) zurückgedrängt werden solle. Eine dafür nötige Vernetzung zwischen ÖPNV und Fahrrad komme ihm bei dem Entwurf zu kurz.

 

Herr Dienberg betrachtet die künftige Anbindung der Stadthalle als ein grundsätzliches Thema. Der Entwurf beinhalte auch kein neues Liniennetz. Die vorgestellte Weiterentwicklung zeige einen ambitionierten Nahverkehrsplan auf. Der derzeitige Defizitausgleich belaufe sich auf jährlich ca. 10 Millionen Euro. Bei Umsetzung der Liniennetzerweiterung würde sich dieser dann auf 12,3 Millionen Euro summieren.

Fahrräder könnten in den Bussen schon derzeit mitgenommen werden – eine Vernetzung sei dementsprechend schon existent.

 

Frau Burger sieht die künftige Anbindung der Stadthalle als einen möglichen Prüfauftrag im neuen Nahverkehrsplan. Die angegebene potentielle Entwicklung der Fahrgastzahlen sei ein Ergebnis von Berechnungen nach festgelegten Prüfschemata. Der aufgezeigte Gewinn an Fahrgästen gestalte sich bei Taktverdichtungen leider meist recht gering. Eine unterstützende Maßnahme wäre z. B. eine Erhöhung des Parkdruckes.

 

Herr Koss räumt ein, dass die Ausstattung der von Herrn Dr. Koppe angeführten Kreuzung nicht optimal sei. Deren Änderung wäre allerdings keine Grundaufgabe des Nahverkehrsplans, sondern einer davon losgelösten Umbauplanung.

 

Frau Bank weist auf die geringen Kapazitäten von Rollatoren und Rollstühlen in den Linien 41 und 42 zu den Kliniken hin.

 

Frau Burger gibt zu bedenken, dass eine Änderung der Ausstattung mit dem Ziel, mehr Rollatoren und Rollstühle in den Bussen aufnehmen zu können, aufgrund des begrenzten Platzangebotes im Bus äußerst schwer zu realisieren sei.

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich TOP 4.1 190528_NVP_02 (3080 KB)      

 

Die Beschlussvorlage - ergänzt um einen Prüfauftrag für die künftige Anbindung der Stadthalle - wird einstimmig angenommen (9 Jastimmen).

 

  1. Der Ausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis.

 

  1. Der Ausschuss stimmt dem weiteren Verfahrensablauf zu.

 

  1. Die Verwaltung wird beauftragt, den Ortsratsmitgliedern den Entwurf des Nahverkehrsplans vorzustellen, sowie das formelle Anhörungsverfahren durchzuführen. Die Ergebnisse werden dem Ausschuss nach Abschluss des Verfahrens vorgestellt.

 

 

Frau Morgenroth eröffnet um 18.15 Uhr die Bürgerfragestunde.

 

Herr Karsten Bussmann ärgert sich über den Verkehr in der Obere-Masch-Straße. Nach 10 Jahren müsse endlich mal etwas passieren.

 

Herr Boris Hillmann möchte eine Ergänzung zum TOP 8 einbringen.

 

Herr Sven Wagner vom Biergarten am Kehr möchte sich zum TOP 12 äußern.

 

Frau Katrin Westermann möchte eine Ergänzung zu TOP 10 vortragen.

 

Frau Bänsch hat Fragen zum Thema Mountainbiken im TOP 7.

 

Man einigt sich darauf, die Fragen zu stellen, wenn die jeweiligen Tagesordnungspunkte aufgerufen werden.

 

 
 

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