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17.-außerordentliche(n)- öffentliche Sitzung des Ortsrates Groß Ellershausen/Hetjershausen/Knutbühren A C H T U N G ! NEUER SITZUNGSORT
TOP: Ö 6
Gremium: Ortsrat Groß Ellershausen/Hetjershausen/Knutbühren Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Do, 16.05.2019 Status: öffentlich
Zeit: 20:00 - 22:10 Anlass: Außerordentliche Sitzung
Raum: Gemeindehaus, St. Martini-Str. 27, 37079 Göttingen
Ort:
FB61/1675/19 Bebauungsplan Göttingen Hetjershausen Nr. 12 "Nördlich Deneweg"
- Aufstellungsbeschluss
- Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden
- zugleich Einleitung des Entlassungsverfahren aus dem Landschaftsschutzgebiet (LSG) "Leinetal"
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung   
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis
Beschluss

Herr Mayer erläutert mit Hilfe einer Power-Point-Präsentation die vorläufigen Überlegungen der Verwaltung. Herr Mayer erklärt die Verfahrensschritte und die Ziele des geplanten Bebauungsgebietes. Er ergänzt, dass das Baugebiet bisher als landwirtschaftliche Nutzfläche ausgewiesen sei und in ein allgemeines Wohngebiet umgewandelt werden soll.

Eine Änderung des Flächennutzungsplans sei nicht erforderlich.

 

Er verweist auch auf die Notwendigkeit, der Entlassung aus dem Landschaftsschutzgebiet für einen Teilbereich. Außerdem macht er deutlich, dass es sich um ein beschleunigtes Verfahren nach §13b Baugesetzbuch handelt.

 

Herr Henze weist darauf hin, dass diese Entwicklungsmöglichkeiten immer vom Ortsrat gefordert worden seien, im Gegensatz zur Entwicklung an der Wakenbreite. Die Ortsratsforderung hätte schon lange vor den Planungen von TenneT bestanden.

 

Herr Haepe ergänzt, dass durch diesen Bebauungsplan die beiden Teilbereiche als eine Einheit Hetjershausen näher zusammenwachsen.

 

Er fragt nach Ausgleichsflächen für die verlorenen landwirtschaftlichen Nutzflächen.

Diese werden von Herrn Mayer verneint, da bei dem beschleunigten Verfahren keine Ausgleichsmaßnahmen erfolgen.

 

 

Der Ortsrat stimmt der Verwaltungsvorlage einstimmig zu:

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich 20190515_Aufstellungsbeschluss Nördlich Deneweg_Präs_OR_may (2109 KB)      

 

  1. r den nachfolgend aufgeführten Geltungsbereich wird der Aufstellungsbeschluss gem. § 2 Abs. 1 BauGB für den Bebauungsplan Göttingen-Hetjershausen Nr. 12 „rdlich Deneweg“ mit örtlicher Bauvorschrift gefasst.

Die Aufstellung erfolgt im beschleunigten Verfahren ohne Durchführung einer Umweltprüfung gem. § 13 b Baugesetzbuch (BauGB).

 

  1. Die Verwaltung wird beauftragt, für den genannten Bebauungsplan das erforderliche Verfahren mit Durchführung der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden einzuleiten.

 

  1. Ziele und Zwecke der Planung:
  • Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen zur Entwicklung eines Baugebietes für eine Bebauung mit Ein- bis Zweifamilienhäusern.
  • Festsetzung eines allgemeinen Wohngebietes (WA) gem. § 4 Baunutzungsverordnung (BauNVO).
  • Festsetzungen zum Maß der baulichen Nutzung hinsichtlich Zahl der Vollgeschosse, Grund- und Geschossflächenzahl sowie Gebäudehöhen
  • Regelungen zur Gestaltung der Gebäude und Grundstücke mittels örtlicher Bauvorschrift gem. § 84 Abs. 3 Niedersächsische Bauordnung (NBauO).
  • Festsetzung der öffentlichen Flächen zur verkehrlichen Erschließung und sonstigen Ver- und Entsorgung.
  • Ausbildung eines Siedlungsrandes zur Einbindung des Baugebietes in das Orts-/Landschaftsbild

 

  1. Geltungsbereich:

Der Geltungsbereich wird im Norden durch den Hainholzgraben, im Osten durch die am Ortsrand gelegenden Baugrundstücke Brunnenbreite 2, 4 und 6 bzw. deren westlichen Flurstücksgrenzen, im Süden durch den ausgebauten Deneweg und  im Westen durch die Grabenparzelle begrenzt.

Der Geltungsbereich umfasst die Flurstücke Flstnr. 48/3 48/4, 51, 52/1, 52/2, 53 und 50 (teilweise).

Der Geltungsbereich umfasst eine Fläche von ca. 2,37 ha.

 

Maßgeblich ist die zeichnerische Darstellung im Maßstab 1:500.

 

  1. Die Verwaltung wird beauftragt, das Entlassungsverfahren aus dem Landschaftsschutzgebiet (LSG) „Leinetal“r das Plangebiet einzuleiten.

 

 

 
 

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