zurück
 
 
38. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planung und Grundstücke
TOP: Ö 12
Gremium: Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Do, 04.04.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 20:21 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum CHELTENHAM (118), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
FB61/1650/19 Bebauungsplan Göttingen-Esebeck Nr. 7 "Kleehöfen Süd"
mit örtlicher Bauvorschrift über Gestaltung
- Städtebaulicher Entwurf
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung   
 
Wortprotokoll
Beschluss

Herr Edler stellt zwei Planungsvarianten vor.

rgermeister Holefleisch fragt nach, wie tief die Gärten bei den Reihenhäusern in der Variante 2 wären.

Herr Lindemann verweist darauf, dass es sich nur um kleinere Gärten handelt und man derzeit noch prüfe, ob gegebenenfalls ein weiteres Nachbargrundstück erworben werden könne. Dies würde nicht zu mehr Bauplätzen führen, sondern das Gebietnne entzerrt und die Grundstücke etwas größer gemacht sowie einen Grünstreifen eingeplant werden.

Herr Edler beziffert die Tiefe der Gärten auf mindestens 25 bis 30 m.

Ratsherr Dr. Wiedemann teilt die Angst des Ortsrates nach einem isolierten Wohngebiet und befürwortet den Vorschlag aus dem Ortsrat nach einer zusätzlichen Zuwegung.

Herr Lindemann erklärt, dass ein zweiter Anschluss für das Wohngebiet gegeben ist und ein weiterer Fußweg zurzeit schwierig ist. Er schlägt vor, diesen jedoch im B-Plan mit aufzunehmen und weitere Verhandlungen zu führen.

Ausschussvorsitzender Arnold weist auf die einer Enteignung gleichkommende Wirkung einer solchen Überplanung hin.

Herr Kompart teilt mit, dass ein eigenes Umlegungsverfahren durchaus möglich wäre, jedoch als Ultima Ratio betrachtet werden müsste. Die Eigentümer wurden bereits kontaktiert, wollen jedoch derzeit nicht veräern. Eine Aufnahme des Weges in den B-Plan wäre das richtige Mittel.

Ratsherr Dr. Welter-Schultes spricht sich ebenfalls für die Aufnahme des Weges in den B-Plan aus. Er bevorzuge die Variante 1, da es sich um die moderne Planung handele und auch größere Bäume auf den Grundstücken möglich wären. Bei der Variante 2 sieht er es kritisch, dass die Stichstraße zum Schnellfahren verleiten würde. Abschließend weist er auf das Problem hin, dass die Suedlink-Planung keine 250 m vom Wohngebiet entfernt ist.

rgermeisterin Behbehani fragt nach, ob der Kinderbaulandbonus bei diesem Wohngebiet gewährt werden soll. Dies wird seitens der Verwaltung bejaht.

Ratsherr Dr. Wiedemann fragt nach dem Votum des Ortsrates.

Herr Edler teilt mit, dass sich der Ortsrat knapp für Variante 2 entschieden hat.

Beigeordnete Oldenburg findet die Variante 1 mit den kleineren Plätzen sehr interessant und fragt, ob man den Spielplatz nicht im Randbereich links zum Altdorf zur besseren Integration planen könnte.

Herr Lindemann teilt mit, dass diese Variante bereits diskutiert wurde, man sich jedoch für den Spielplatz in der Mitte entschieden hatte, um die Angeridee aufzugreifen und ein Quartierszentrum zu schaffen.

Herr Hilterhaus erkundigt sich nach der Busanbindung des Wohngebietes.

Herr Lindemann teilt mit, dass das Wohngebiet keine eigene Busanbindung erhält, da sich die nächste Bushaltestelle in geringer Entfernung befindet.  

Ausschussvorsitzender Arnold schlägt vor, den Fußweg aus der Vorlage mit in den B-Plan aufzunehmen.

Ratsherr Dr. Wiedemann fragt nach, ob der Weg dann nur halb umgesetzt würde.

Ausschussvorsitzender Arnold erwidert, dass die Flächen für den Weg reserviert würden und gegebenenfalls eine Nutzung durch die Anlieger, bis zu einer tatsächlichen Nutzung als Fußweg, möglich wäre.

Sodann beschließt der Ausschuss bei 11 Ja-Stimmen und einer Enthaltung:

Dem Vorschlag der Verwaltung, dass die Variante 2 des städtebaulichen Entwurfs als Grundlage zur Erarbeitung des Bebauungsplanentwurfs dienen soll, wird zugestimmt.

 
 

zurück