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38. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planung und Grundstücke
TOP: Ö 6
Gremium: Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke Beschlussart: abgelehnt
Datum: Do, 04.04.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 20:21 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum CHELTENHAM (118), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
Ratsm/0009/19 Antrag des Ratsherrn Dr. Welter-Schultes betr. "Zielorientierte Radverkehrsplanung an der Robert-Koch-Straße"
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:Ratsmitglied Beteiligt:Dezernat D - Planen, Bauen und Umwelt
    66-Fachbereich Tiefbau und Bauverwaltung (ehem. FB 60)
   61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis
Beschluss

Ratsherr Dr. Welter-Schultes bringt seinen Antrag ein. Insbesondere weist er darauf hin, dass die Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit von der Otto-Brenner-Straße in die Robert-Koch-Straße einbiegen. Dies erfordere seines Erachtens eine andere Radverkehrsführung. Die Fußnger haben ferner zu wenig Zeit, schnell fahrende Fahrzeuge zu erkennen. Die Robert-Koch-Straße sollte im nördlichen Bereich einspurig geführt werden. Ggf. durch Aufbringung von gelben Sperrmarkierungen und weiterer Beobachtung des Verkehrs. Der Verwaltungsvorschlag mit Ampeln sei ungeeignet, die Situation zu verbessern und wenn überhaupt Ampeln notwendig seien, dann so, dass Radfahrer Gn haben, wenn sie kommen.

Ausschussvorsitzender Arnold bezweifelt die Umsetzbarkeit dieser Forderung.

Frau Both äert Bedenken hiermit zwei bis drei zusätzliche Unfallschwerpunkte zu schaffen und kann dies auf keinen Fall befürworten. Den Vorschlag mit den Markierungen und weiteren Beobachtungen muss sie aus Sicherheitsgründen ablehnen. Eine Priorisierung der Radfahrer bei den Ampeln sei so nicht umsetzbar.

Stadtbaurat Dienberg dankt Ratsherr Dr. Welter-Schultes zunächst für die ausgiebige Ausarbeitung zu dem Thema, sodann teilt er mit, dass sich Mitglieder des ADFC bei einem Vorortbesuch ausdrücklich gegen zwei Ampeln auf dem Radschnellweg ausgesprochen haben. Des Weiteren stellt er klar, dass der Radschnellweg durch hohen Komfort und hohe Sicherheit gekennzeichnet ist und keine Fahrrad-Autobahn“ darstellt. Unter dem Sicherheitsaspekt sei die Variante mit Lichtsignalanlage eine gute Wahl, um zwei Unfallschwerpunkte zu entschärfen.

rgermeister Holefleisch ist dankbar für die Alternativenausarbeitung und fragt nach, ob eine Pulklösung bei der Ampelschaltung wie bereits an anderen Stellen des Radschnellweges möglich ist. Frau Both teilt mit, dass dies bereits so mit geplant wird.

Ratsherr Grothey findet, dass die Verkehrssicherheit vorgeht, auch wenn Ampeln auf dem Radschnellweg eigentlich schade sind. Er fragt an, ob eine Anpassung der Einfahrt in die Goldschmidtsraße möglich sei. Dies wird die Verwaltung prüfen.

Ratsherr Dr. Welter-Schultes bittet darum, die vier Antragsteile einzeln abzustimmen.

Da sich die meisten Antragsteile bereits erledigt hatten, folgt eine kurze Diskussion.

 

Sodann lehnt der Ausschuss den Antrag bei 11 Nein und einer Enthaltung ab.

 

 

 

 

 

 

 

 
 

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