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17. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates Geismar
TOP: Ö 8.1
Gremium: Ortsrat Geismar Beschlussart: vertagt (zurückgestellt)
Datum: Do, 28.03.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:30 - 22:15 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Jugendzentrum Geismar, Heidelbeergasse 1, 37083 Göttingen-Geismar
Ort:
Inter/0435/19 Anfrage der Bündnis 90/Die Grünen- und SPD-Ortsratsfraktionen betr. Verkehrsberuhigung Zietenterrassen
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:Interfraktionell   
 
Wortprotokoll
Beschluss

 

Frau Wirth verliest die Anfrage der Bündnis 90/Die Grünen- und SPD-Ortsratsfraktionen  betr. „Verkehrsberuhigung Zietenterrassen“.

 

Frau Störbrock teilt mit, dass keine Antwort der Verwaltung zur Anfrage vorliegt, da sich die Verwaltung am letzten Dienstag aufgrund der Bombendrohung im Neuen Rathaus nicht auf eine gemeinsame Antwort abstimmen konnte.

 

Anwesende Bürger/innen haben kein Verständnis dafür, warum dieses nicht vorab mitgeteilt wurde. Frau Störbrock macht auf die Tagesordnung aufmerksam und auch darauf, dass der Ortsrat und die Verwaltungsmitarbeiterin nicht davon ausgehennnen, dass die Zuschauer nur wegen diesem einen TOP in der Sitzung anwesend sind.

 

 

rgerinnen und Bürger fragen Ortsrat und Verwaltung:

 

Herr Welter-Schultes teilt mit, dass er es beeindruckend findet, dass zum Thema Verkehrsberuhigung auf den Zietenterrassen“ 400 Unterschriften dem Bauausschuss vorgelegt wurden. Er teilt mit, dass die Zietenterrassen keine Vorrangstraßen hat und es keine Notwendigkeit gibt für Durchgangsverkehr. Wenn Pfosten installiert werden, müssten auch die Anwohner Umwege fahren. Weiterhin passieren diesen Bereich auch viele Busse. Nicht nur Zietenterrassenbewohner/innen nutzen die Straßen, sondern mittlerweile auch der Berufsverkehr. Das Blitzgerät / die Tempotafel sollte schon lange umgestellt werden. Dieses hätte ggf. zur Folge, dass langsamer gefahren wird. Er berichtet auch von einem Treffen am Kehr betr. Beibehaltung der Buslinie und dem Vorschlag, dass nur noch Kleinbusse zum Kehr fahren. Auch über einen Vorschlag, den Zugang zum Kerr mit Schranke zu sperren wurde diskutiert.

 

Frau Neumann meint, dass Fahrzeugführer/innen aus dem Eichsfeld eine Schleife über die Zietenterrassen zur Uni fahren. Es gibt sehr viele Fahrzeuge. Es besteht ein Lärmproblem und die Kinder an der Bushaltestelle Grete-Henry-Straße sind gefährdet durch die rücksichtslosen Fahrer/innen.

 

Herr Radost-Pfeil teilt mit, dass der Lärm auch Sonntags in der Grete-Henry-Straße unerträglich ist. Auf den Terrassen ist es laut, wie auf der Autobahnraststätte. Das Tempo 20 km/h wird nicht eingehalten. Es geht vorrangig um die bestehende Pflasterung.

 

Herr Krüger meint, dass sich der rm potenziert hat. Im Garten ist keine Unterhaltung mehr möglich. Auch er ist der Meinung, dass die 20 km/h nicht eingehalten werden.

 

Herr Riethig macht auch darauf aufmerksam, dass auch die Flüchtlingsunterkunft unter dem Lärm leidet. Er fragt, 1. welche Voraussetzungen für eine Verkehrsberuhigung gegeben sein müssen und 2. Welche Erkenntnisse hat die Stadt Göttingen bisher gezogen?

 

Frau Neumann regt folgendes an:

  1. Ist es möglich, dass in der Grete-Henry-Straße halbseitig auf dem Gehweg geparkt werden kann? Dann würde von oben rechts kommen sich die Parkbucht optisch verlängern?
  2. Die Beschilderung muss deutlicher sein! Das Zeichen Tempo 20 km/h und 30 km/h ist zu klein und werden nicht wahrgenommen.
  3. Aufstellen einer Tempomesstafel: Ist dieses privat möglich?

     

Frau Zenner teilt mit, dass die Bewohner/innen sensibilisiert sind, aber der Durchgangsverkehr nicht.

 

Frau Knepper aus der Hanna-Voigt-Straße kumuliert die verschiedenen Anliegen:

-          Durchgangsverkehr verhindern

-          rmpegel durch Pflasterung nicht hinnehmbar

-          Beschilderung zu unauffällig

 

Herr Dr. Czech teilt ähnliche Probleme für die Straße Am Rischen“ mit. Die Antwort der Verwaltung ist den Anwesenden bekannt. Der Ortsrat Geismar wird auf die Verwaltungsantwort reagieren und auch auf das Anliegen der Zietenterrassenbewohner/innen, aber versprechen kann der Ortsrat Geismar nichts. Das Anliegen wird so bearbeitet, dass die Interessen der Bürger/innen gut vertreten werden.

 

Herr Limpke nimmt das Anliegen der Bürger/innen mit und signalisiert, dass der Ortsrat Geismar auf der Seite der Bürger/innen ist. Auch wenn der Ortsrat Geismar eine hinhaltende oder zurückhaltende Antwort bekommt, der Ortsrat Geismar bleibt an der Sache dran. Es muss eine befriedigende Lösung gefunden werden.

 

Herr Welter-Schultes hofft auf einen Effekt durch die Geschwindigkeitstafel.

 

Eine Bürgerin sorgt sich um die Sicherheit, da an der zu fahrenden Schleife so viele Schulen und Kindergärten liegen (St. Martin KiGa, Wilhelm-Busch-Schule, Kinderhaus KiGa, ASC KiGA, Kai-KiGa, Montessouri-Schule, Lohbergschule).

 

Frau Wirth findet, dass es richtig ist, dass die Bürger/innen auf das Problem aufmerksam machen und es ist wichtig, dass etwas getan werden muss.

 

Herr Bathke meint, dass die SPD-Ortsratsfraktion den Eindruck erweckt, dass die Verwaltung ein Eigenleben entwickelt hat. Er sagt zu, dass wenn die Antwort der Verwaltung vorliegt, die CDU-Ortsratsfraktion Kontakt zur CDU-Stadtratsfraktion aufnehmen wird, um das Anliegen der Bewohner/innen weiterhin zu begleiten.

 

 

Frau Gebhardt vom Kleingartenverein am Wehr teilt mit, dass die Hundewiese beim KGV genutzt wird und dazu die Fahrzeuge der Hundebesitzer/innen auf dem Parkplatz des KGV abgestellt werden. Um dorthin zu gelangen, durchfahren sie einen Bereich, der nur für Anlieger frei ist und für den öffentlichen Fahrzeugverkehr gesperrt ist. Herr Brendler wollte sich um die Angelegenheit mit der Beschilderung kümmern, aber bis jetzt ist nichts erfolgt. 

Weiterhin wird die Straße immer wieder mit wassergebundenen Decke geflickt und nach zwei Tagen ist der Splitt wieder draußen.

 

Herr Welter-Schultes teilt mit, dass nach Maßnahmen zum Radverkehrsentwicklungsplan dieser Weg asphaltiert werden soll. Wenn dieses passiert, werden erst recht mehr Fahrzeuge diesen Weg nutzen.

 

Es bestehen keine weiteren Wortmeldungen mehr, so dass die öffentliche Sitzung um 22:00 Uhr endet.

 

 
 

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