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-außerordentliche(n)- 20. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Betriebsausschusses Umweltdienste
TOP: Ö 4
Gremium: Betriebsausschuss Umweltdienste Beschlussart: geändert beschlossen
Datum: Do, 14.03.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:05 - 18:30 Anlass: Außerordentliche Sitzung
Raum: Besprechungsraum 1.56
Ort: Göttinger Entsorgungsbetriebe
EB75/0546/19 Aufstockung des Verwaltungsneubaus der Göttinger Entsorgungsbetriebe an der Rudolf-Wissell-Straße im Zuge der notwendigen Fassadensanierung
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:75-Göttinger Entsorgungsbetriebe   
 
Wortprotokoll
Beschluss

Frau Reimann erläutert anhand eines Lageplanes den Anbau im Jahr 2010/2011, sowie die Lage der Aufstockung. Des Weiteren wird der Verlauf des Wärmeverbundsystems am Gebäude aufgezeigt. Aufgrund der schlechten Verklebung, der schlechten Verarbeitung des Sockels und der mangelhafte Einbau der Fensternke ist eine Erneuerung dringend notwendig. Frau Schüle-Rennschuh fragt, wann die Mängel festgestellt worden sind und ob die Versicherung vom Architekten eintritt. Herr Kempe antwortet, dass die Mängel bei der Gewährleistungsabnahme (nach 5 Jahren) festgestellt worden sind. Zur Frage der Kostenübernahme durch den Arcitekten findet ein erster Mediationstermin beim Gericht mit dem Planungsbüro-  und den Göttinger Entsorgungsbetriebe am 22.03.2019 statt.

Herr Dr. Wiedemannchte wissen, welche Kostenstellen für die Fassadensanierung und für die Aufstockung belastet werden. Herr Brandenburg erklärt, dass die Kosten der Fassadensanierung im Rahmen des Wirtschaftsplans 2019 bereits im Erfolgsplan angesetzt worden sind und eine Versicherungserstattung nur in geringer Höhe angesetzt worden ist. Die Kosten für die Aufstockung in Höhe von ca. 610.000 Euro nnen mit HH-Mitteln von verschobenen Baumaßnahmen gedeckt werden. Auf die Frage von Frau Morgenroth, ob sich dies auf den Gebührenhaushalt bemerkbar macht, antwortet Herr Brandenburg, dass nur eine sehr geringe Belastung aus der Investition r den Gebührenhaushalt entsteht.

Herr Brandenburg stellt nochmal die in der Vorlage genannten Gründe für die notwendige Aufstockung vor.

 

Die Besichtigung des Verwaltungsgebäudes beginnt um 17.15 Uhr.

 

 

Frau Morgentoth merkt an, dass bereits der Anbau im Jahre 2010/2011 hohe Kosten verursacht hat. Dazu sagt Herr Brandenburg, dass zu diesem Zeitpunkt im Gothaer Gebäude eine hohe Miete gezahlt wurde und durch die ersparte Miete der Anbau finanziert werden konnte.

Eine Möglichkeit um mehr Räumlichkeiten zu schaffen, re auch die Digitalisierung vorzunehmen, regt Frau Morgenroth an.

Herr Brandenburg, Herr Dr. Wiedemann sowie Herr Dr. Adam sehen dies nicht als vernünftige Lösung, da durch eine Digitalisierung von Akten kein Büroraum geschaffen werden kann.r die Bearbeitung der Digitalisierung müssten zudem mindestens 2 neue Arbeitsplatze zur Verfügung gestellt werden.

 

 

Frau Morgenroth bittet um 17:40 um eine Beratungspause. Die Sitzung wird für 15 Minuten unterbrochen.

 

Herr Dr. Wiedemann hat Fragen zu den Kostenschätzungen r die Aufstockung. Frau Reimann antwortet, dass in der Kostenschätzung in Höhe von 610.000 Euro, u. a. die Kosten für Abbrucharbeiten, Tiefbauarbeiten, Rohbau, Fassade, Metallbau und Sanitär berechnet worden sind.

 

Frau Schüle-Rennschuh und Herr Dr. Wiedemannchten wissen, warum in einer relativ kurzen Zeit (2 Wochen nach der 1. Lesung im Betriebsausschuss am 26.02.2019) ein Beschluss gefasst werden muss. Dazu sagt Herr Brandenburg, dass die Ausschreibung viel Zeit in Anspruch nimmt. Die Fassadensanierung und die Aufstockung sollten nicht in den Wintermonaten durchgeführt werden.  

 

Frau Morgenroth fehlt ein Raumnutzungskonzept, das Alternativen zu der vorgelegten Planung prüft und die Frage der geänderten Arbeitsbedingungen hinsichtlich flexiblerer Arbeitszeiten und Arbeitsorte, von denen aus gearbeitet wird, analysiert. Das Raumnutzungskonzept sollte zudem eine Prüfung geänderter Raumzuschnitte im derzeitigen Bestand mit hinterlegten Kostenschätzungen enthalten. Damit begründet sie ihre Ablehnung der Beschlussvorlage.“

 

 

 

 

Der Betriebsausschuss beschließt mehrheitlich (5 Ja- gegen 2 Nein-Stimmen).

 

 

 

 

 

 
 

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