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34. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planung und Grundstücke
TOP: Ö 11
Gremium: Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Do, 07.02.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 22:35 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum CHELTENHAM (118), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
FB61/1626/19 Bebauungsplan Göttingen Nr. 253 "Grüne Mitte Ebertal", Teilplan 1
- Auslegungsbeschluss
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:61-Fachbereich Planung, Bauordnung und Vermessung   
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis
Beschluss

Herr Arnold verweist auf die Vorlage der Verwaltung. Auch dies Projekt sei im Ausschuss bereits mehrfach diskutiert worden, so dass sich eine umfängliche Vorstellung der Drucksache seines Erachtens erübrige.

 

Herr Dr. Wiedemann fordert, ausreichende Maßnahmen zur Regenwasser-Rückhaltung vorzusehen, zumal hier stauende Böden vorherrschten. Auf Rigolen sollte zugunsten von Becken verzichtet werden. Ferner plädiere er dafür, Fassadenbegrünungen vorzusehen und die Bodenflächen möglichst mit Stauden zu bepflanzen. Herr Dr. Welter-Schultes kritisiert, dass hier keine Dachbegrünung vorgesehen sei. Im Bereich der Zimmermannstraße hätten immerhin alle drei Bewerber Dachbegrünungen akzeptiert.

 

Frau Leuner-Havrich gibt zu bedenken, dass hier ausschließlich geförderter Wohnungsbau realisiert werden solle, was in Anbetracht der aktuellen Förderkulisse ohnehin ein ambitioniertes Ziel sei. Vor diesem Hintergrund sollten Kostentreiber möglichst vermieden werden. Sie bitte daher um Verständnis dafür, dass an dieser Stelle keine Gründächer vorgesehen seien. Herr Arnold erklärt, diese Einschätzung zu teilen.  

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Sodann unterbricht Herr Arnold nach Zustimmung des Ausschusses die Beratung der Ausschussmitglieder, um Bürgeranhörungen i.S.v. § 62(2) NKomVG zu diesem Tagesordnungspunkt zuzulassen.

 

Herr Dr. Graubner kritisiert unter Bezugnahme auf TOP 10, dass sich im vorliegenden Fall die Anwohner mit ihrem Wunsch nach Erhalt des Spielplatzestten durchsetzen können, während man Gleiches den Anwohnern des Nikolausberger Weges verweigere.

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Sodann beschließt der Ausschuss einstimmig:

Der Verwaltungsausschuss möge beschließen:

 

  1. Dem Entwurf zum Bebauungsplan Göttingen Nr. 253 “Grüne Mitte Ebertal“, Teilplan 1 mit örtlicher Bauvorschrift über Gestaltung (ÖBV) wird zugestimmt.

 

  1. Die Verwaltung wird beauftragt, für den o.g. Bebauungsplan mit ÖBV die erforderliche Auslegung gem. § 3 Abs.2 BauGB sowie die Beteiligung der Behörden gem. § 4 Abs. 2 BauGB durchzuführen.

 

  1. Ziele und Zwecke der Planung:
  • Neustrukturierung des Quartiers durch Anpassung des Wohnungsbestandes
  • Neuordnung und maßvolle Nachverdichtung
  • Erweiterung des Nutzungsspektrums
  • Festsetzung eines allgemeinen Wohngebiets (WA) gem. § 4 BauGB
  • Festsetzung von öffentlichen Verkehrsflächen

 

  1. Geltungsbereich:

Der Geltungsbereich des Bebauungsplans stellt einen Teilbereich des Bebauungsplans Göttingen Nr. 253 „Grüne Mitte Ebertal“ dar. Das Plangebiet liegt süstlich von der Innenstadt in einer Entfernung von gut 1,5 km. Das Plangebiet wird im Westen durch die Wörthstraße und im Norden sowie Osten durch den Lönsweg begrenzt. Die südliche Begrenzung wird durch den Verbindungsweg zwischen den o. g. Straßen südlich des Geschosswohnungsbaus definiert.

Mit dem vorliegenden Plan wird der Bebauungsplan Göttingen Nr. 33 „Ebertal Himmelsbreite“ - TP Süd mit der 1., 3. und 4. Änderung teilweise bzw. vollständig überplant.

Dem Geltungsbereich wird eine extern gelegene Fläche für Ersatzmaßnahmen zugeordnet. Diese Fläche befindet sich südlich der Ortschaft Geismar und gehört zum Gesamtkonzept „Grüngürtel im Göttinger Süden“. Darüber hinaus liegt diese Fläche im Bebauungsplan Göttingen-Geismar Nr. 27 “ Flütheabschlußdeich, der zu diesem Zweck an dieser Stelle überplant wird.

Der Geltungsbereich I hat eine Größe von ca. 2,8 ha und die externe Ausgleichfläche (Geltungsbereich 2) hat eine Größe von 3060m².

Maßgeblich ist die zeichnerische Darstellung im Maßstab 1:500.

 
 

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