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17. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Personal,Gleichstellung und Inklusion
TOP: Ö 4
Gremium: Ausschuss für Personal, Gleichstellung und Inklusion Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 19.11.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 18:05 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum THORN (126), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis
Beschluss

 

Herr Horn stellt den aktuellen Stand der Entwicklung des Büroflächenmanagements vor. Die Präsentationsunterlagen sind dem Protokoll als Anlage beigefügt.

 

Herr Horn bittet die Ausschussmitglieder um eine Einschätzung zur Einrichtung einer All-Gender-Toilette im Amtshaus, welches zukünftig die Zuwanderungsbehörde beherbergen solle.

 

Herr Tugcu gibt zu bedenken, dass Migranten solche Einrichtungen meiden würden und bittet darum, solche Maßnahmen auch kultursensibel zu betrachten.

 

Frau Oldenburg erklärt, dass sie die Erfahrung gemacht habe, dass gerade Herrentoiletten oftmals nicht sauber seien und insbesondere ein Wickelbereich besonderer Hygiene bedürfe.

 

Frau Fischer-Kallmann berichtet, dass sie All-Gender-Toiletten aus anderen Ländern kenne und es dort keine Probleme gäbe, zumal die Toiletten abschließbar seien. Sie verweist auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes, wonach es mehr als zwei Geschlechter gebe.

 

Frau Grothe erklärt, dass sie grundsätzlich für die Einrichtung einer All-Gender-Toilette sei. Sie halte eine einzige Besuchertoilette für das gesamte Amtshaus jedoch für viel zu wenig und ein Wickelraum müsse ihrer Meinung nach dann extra geschaffen werden.

 

Herr Horn erklärt, dass es im Hauptgebäude einen separaten Wickelraum gebe, für den der Schlüssel an der Pforte hinterlegt sei. Außerdem weist Herr Horn darauf hin, dass die Besuchertoiletten des Rathauses nicht stark frequentiert würden.

 

Frau Morgenroth betont, dass gerade kulturelle Aspekte bei der Einrichtung einer Zuwanderungsbehörde wichtig seien und sie stellt ebenfalls in Frage, ob eine Toilette ausreichen würde. Frau Morgenroth erklärt, dass sie einer All-Gender-Toilette zustimmen würde, jedoch nicht an diesem Standort.

 

Frau ller erklärt, dass bei der Einrichtung einer All-Gender-Toilette nicht nur kulturelle Aspekte eine Rolle spielen würden, sondern dass dies eine Frage der individuellen Einstellung sei. Frau ller berichtet, dass ihr Toiletten aus anderen Ländern bekannt seien, bei denen neben der All-Gender-Toilette auch weiterhin noch Herren- und Damentoiletten bestünden. So bleibe der jeweiligen Person die Möglichkeit zur selbstständigen Entscheidung.

 

Frau Fischer-Kallmann schließt sich den Argumenten von Herrn Tugcu an und fasst zusammen, dass eine All-Gender-Toilette grundsätzlich gewünscht sei, jedoch nicht an diesem Standort.

 

Die Verwaltung ergänzt, dass insgesamt neben der All-Gender-Toilette auch weiterhin Herrn- und Damentoiletten bestehen bleiben sollten.

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Präsentation PA_19.11.2018 (892 KB)      

 

 
 

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