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17. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses
TOP: Ö 5
Gremium: Jugendhilfeausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 13.11.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 18:42 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum CHELTENHAM (118), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
 
Wortprotokoll
Beschluss

 

Herr Oberländer, Herr rzberg und Herr bel berichten über die Arbeit des Stadtjugendrings (SJR). Der SJR ist der Dachverband von 29 Jugendverbänden mit 30.000 gemeldeten Mitgliedern in Göttingen. Er vertritt deren Interessen nach außen und berät diese in organisatorischen Fragen. Diese grundsätzlichen Ziele erreicht der SJR zum einen durch gezielte einzelne Maßnahmen. Er gibt in Kooperation mit dem Fachbereich Jugend das jährliche Ferienprogramm heraus. Er führt Erste-Hilfe-Kurse durch, richtet die Juleica-Ehrung aus, organisiert Veranstaltungen anlässlich von Wahlen (Talk, Rock & Politics) sowie allgemeine Informationsveranstaltungen wie in 2018 die zum „Tag der deutschen Zukunft“, bei der die Teilnehmer über diese Aktion der extremen Rechten sowie geplante Gegenproteste informiert wurden. Neben diesen Angeboten hat der SJR kontinuierliche Aufgaben wie etwa die Bereitstellung von Räumen, Öffentlichkeitsarbeit oder die Mitwirkung in Gremien. Der SJR verfügt über einen Vorstand von fünf gewählten Mitgliedern und beschäftigt fünf Angestellte.

 

Herr Krause vom Verband der Sozialistischen Jugend sowie Herr bel vom Pfadfinderstamm Hohenstaufen berichten mit weiteren Verbandsmitgliedern von Ihrer Arbeit. Herr Krausehrt aus, dass die Sozialistische Jugend zurzeit aus etwa 170 Mitgliedern bestehe. Man nehme Kinder ab 6 Jahren auf, im Vorstand könnten Personen ab 14 Jahren mitwirken. Kontaktaufnahme finde auf verschiedenen Wegen statt. Manche würden auf Veranstaltungen im Internet aufmerksam, andere kämen aufgrund von Mundpropaganda. Herr belhrt aus, dass die Pfadfindergruppen Hohenstaufen und Chawrusen im Wesentlichen aus Personen im Alter von 7 bis 15 Jahren bestünden. Man treffe sich regelmäßig am Herberhäuser Stieg, um Veranstaltungen zu besprechen. Der Verband Chawrusen verfüge zudem über Räumlichkeiten beim Jugendzentrum Geismar, die für Treffen und als Lagerräume genutzt werden könnten. Er antwortet auf Anfrage, dass es neben diesen noch weitere Pfadfindergruppen gebe, so etwa die konfessionellen Gruppen der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschland (CPD) sowie der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG).

 

Herr Oberländer, Herr rzberg und Herr bel antworten auf Fragen aus dem Ausschuss. Bei den 30.000 Mitgliedern gebe es eine erhebliche Anzahl an Doppelmeldungen. Wahrscheinlich handele es sich um etwa 20.000 Personen. Die größten Verbände seien die Evangelische Jugend, die Katholische Jugend sowie die Sportjugend. Man sei über die geplante Online-Plattform des Landesjugendrings informiert, allerdings fehlten die personellen Ressourcen, um sich aktiv am Prozess zu beteiligen. Bei den Angestellten des SJR handele es sich um eine Referentin mit einer Arbeitszeit von 30 Stunden. Dazu kämen eine Verwaltungskraft, zwei Teamassistenten sowie eine Reinigungskraft mit jeweils maximal 10 Stunden. Die Referentin sei zurzeit längerfristig erkrankt, daher sei die Arbeit schwierig, aber der Vorstand versuche den Ausfall zu kompensieren. Herr Dames antwortet auf Anfrage, dass es in der Vergangenheit Diskussionen gegeben habe, die Jugendorganisationen der Parteien im SJR aufzunehmen. Allerdings gebe es aus der Vollversammlung Widerstand dagegen, da man politisch unabhängig bleiben möchte. Er erinnert daran, dass das Juleica-Onlineverfahren zurzeit durch den SJR durchgeführt werde und fragt nach der Zukunft des Projekts. Herr Jung erklärt, dass das Land dieses Verfahren bei den Kommunen angesiedelt sehen möchte. Ob man die Kooperation mit dem SJR verlängern könne sei ungewiss.

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich SJR (3875 KB)      

 

 

 
 

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