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17. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Kultur und Wissenschaft/Betriebsausschusses der Stadthalle
TOP: Ö 7
Gremium: Ausschuss für Kultur und Wissenschaft/Betriebsausschuss Stadthalle Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 22.11.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:30 - 17:21 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum THORN (126), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
FB41/0418/18 Änderung der Richtlinie für die Vergabe von Zuschüssen für kulturelle und sportliche Aktivitäten von Migrantenselbstorganisationen und interkulturellen Gruppen
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:41-Fachbereich Kultur   
 
Beschluss

Herr Beck erläutert die auf Anregung und in Abstimmung mit dem Integrationsrat geänderte Richtlinie für die Vergabe von Zuschüssen für kulturelle und sportliche  Aktivitäten von Migrantenselbstorganisationen und interkulturelle Gruppen. Im Verlauf seiner Ausführungen verweist er darauf, dass neben redaktionellen Änderungen/Aktualisierungen nunmehr die bereits praktizierte Förderung von sportlichen Aktivitäten, eine Erhöhung des Förderhöchstbetrages sowie eine Präzisierung der Ziele aufgenommen worden sein. Für eine Bescheiderstellung, Auszahlung der Förderung und Prüfung der Verwendungsnachweise sei weiterhin der Fachdienst Kultur zuständig.

In diesem Zusammenhang verweise er auf den vom Integrationsrat zum Haushalt 2019/20 gestellten Antrag auf Erhöhung des Förderansatzes von 15.000 auf 25.000 Euro.

Frau Schüle-Rennschuh erklärt, dass der Richtlininie und insbesondere der Erhöhung des Förderhöchstbetrages grundsätzlich zugestimmt werden könne. Bezüglich der Intention dieser Fördermittelhrt sie aus, dass diese nach Ansicht der CDU-Ratsfraktion neben einer Stärkung der jeweiligen Gruppen insbesondere der Eingliederung von Migrantinnen und Mitgranten in die Gesellschaft und dem interkulturellen Austausch auch mit den hier geborenen und bereits lebenden Migranten dienen sollten.  

Herr Beckhrt hierzu aus, dass mit einer Stärkung der jeweiligen Gruppe eine Stärkung der Identität gemeint sei und nicht eine Abschottung befördert werde solle.

Herr Moreno Morales verweist darauf, dass die rd. 40 rderanträge pro Jahr von Menschen aus nahezu allen Kontinenten gestellt würden. Darüber hinaus seien an verschiedenen Einzelprojekten Menschen aus unterschiedlichsten Ländern beteiligt und nicht nur einzelne ethnisch geschlossene Gruppen.

Frau Bury ergänzt, dass mit einer Stärkung der jeweiligen Gruppe eine den deutschen Traditionsvereinen in den USA vergleichbare Pflege der Erinnerung an die Herkunft verstanden werde.

Anschließend empfiehlt der Ausschuss für Kultur und Wissenschaft einstimmig dem Rat folgenden Beschluss zu fassen:             

Dem Antrag des Integrationsrates Göttingen auf Änderung der „Richtlinien für die Vergabe von Zuschüssen an kulturelle und sportliche Aktivitäten von Migrantenselbstorganisationen und interkulturellen Gruppen“ wird zugestimmt.

 
 

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