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16. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Kultur und Wissenschaft/Betriebsausschusses der Stadthalle
TOP: Ö 3
Gremium: Ausschuss für Kultur und Wissenschaft/Betriebsausschuss Stadthalle Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 20.09.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:32 - 18:33 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum THORN (126), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
 
Beschluss

Gegen den Vorschlag von Frau Broistedt, die am 18.10.2018 geplante Sitzung dieses Ausschusses ausfallen zu lassen, erhebt sich kein Widerspruch.

Frau Broistedt verweist auf die in der Koalitionsvereinbarung von SPD und CDU in Niedersachsen vereinbarte stärkere Förderung kommunaler Theater. In den bisherigen Zuwendungsverträgen mit den kommunalen Theatern bezüglich der Landesförderung aber sei u. a. vorgegeben, dass als Ausgleich von Tarifsteigerungen nur die Steigerungen nach dem TV/L berücksichtigt würden. Für das Personal der kommunalen Theater in Niedersachsen aber seien die höheren Tarifsteigerungen nach NV Bühne und TVöD umzusetzen. Darüber hinaus würden vom Land Niedersachsen keine Steigerungen im Bereich der Sachkosten berücksichtigt. Der hierdurch entstehende Fehlbetrag werde von den kommunalen Theatern in Niedersachsen mit rd. 9 Mio. Eurohrlich beziffert. Nach Gesprächen mit dem Nds. Minister für Wissenschaft und Kultur habe dieser eine zusätzliche dauerhafterderung für die kommunalen Theater i. H. v. 6 Mio. Euro für den Haushalt angemeldet, die aber im Rahmen der Haushaltsberatungen der Landesregierung ersatzlos gestrichen wurden. 

Diskutiert werde derzeit die Bereitstellung von 6 Mio. Euro über eine sog. „Politische Liste“. Problem sei, dass es sich hierbei nicht um eine dauerhafte und verstetigte Aufstockung der Fördermittel handele, über die für jedes Haushaltsjahr neu zu entscheiden sei und insofern für die Institutionen eine verlässliche Planung unmöglich mache. In diesem Zusammenhang verweise sie auf die kürzlich im DT gestartete landesweite Aktion „#rettedeintheater“ und auf eine Unterschriftenaktion.

Herr Beck verweist auf das mit rd. 27.000 Besucherinnen und Besuchern sehr erfolgreich verlaufene NDR 2 Soundcheck Festival und dass der NDR nach seiner Kenntnis mit dem Verlauf sehr zufrieden sei. Bezüglich der Zusage, das Festival auch in den Jahren 2019 und 2020 in Göttingen durchzuführen verweist er darauf, dass aufgrund der durch die Stadthallensanierung bedingten Verlagerung von Veranstaltungsorten auf den Schützenplatz und in die Trainingshalle der BG 74 zusätzliche Kosten entstehen würden, die von der Verwaltung im Haushaltsplanentwurf 2019/20 berücksichtigt wurden.

Weiterhin verweist er auf

- die 16. Gitarrennacht“ am 22.09.18,

- die „8. Tanz-Kulturwoche“ (22. bis 30.09.18),

- die „Interkulturelle Woche“ ((23. bis 28.09.18),

- das „23. Gänseliesel-Fest“ (30.09.18),

- das „35. Kinderfilm-Fest“ (30.09. bis 07.10.18),

- den „27. Göttinger Literaturherbst“ (12. bis 21.10.18),

- die „50. Kinder- und Jugendbuchwoche“ (28.10. bis 02.11.18),

- die „Veranstaltungsreihe zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus“ (07.11.18 bis

27.01.19)

- das „41. Göttinger Jazzfestival“ (10. bis 18.11.18) sowie

- das Programm des in der letzten Ausschusssitzung bereits vorgestellten „Bella

Skyway-Festivals“ (29. und 30.09.18).

Darüber hinaus verweist er auf eine im Rahmen des 40jährigen Städtepartnerschaftsjubiläums geplante Eröffnung einer Ausstellung mit Arbeiten polnischer nstlerinnen und Künstler untere dem Titel 3-2-1 Ö am 22.09.18 in der Galerie Alte Feuerwache und am 23.09.18 im Künstlerhaus.

Herr Arndt erklärt, dass er an der Gegen-Ausstellungseröffnung mit Arbeiten Göttingernstlerinnen und Künstler im Toruner Kunstzentrum teilgenommen habe und neben der sehenswerten Ausstellung von dem für eine Präsentation von Bildender Kunst entstandenen Gebäude und der sehr hochwertigen Ausstellungstechnik beeindruckt sei.

Frau Dr. Sors verweist auf die am Montag, den 24.09.18, geplante Grundsteinlegung für das „Forum Wissen“ sowie die in der Zeit vom 27.09.18 bis 03.03.2019 in der Kunstsammlung der Universität geplante Ausstellung „Face the Fact - Wissenschaftlichkeit im Portrait“.

 
 

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