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14. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses
TOP: Ö 3
Gremium: Jugendhilfeausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 10.04.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 18:10 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum THORN (126), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
 
Wortprotokoll
Beschluss

 

Herr Schmidt teilt mit, dass die Stadt Göttingen die Aufnahme in das Programm Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ beantragt hat, um durch diese Fördergelder u.a. die KiTa Pfalz-Grona-Breite um eine Krippengruppe zu erweitern und somit zu einem Familienzentrum ausbauen zu können.

 

Herr Jung weist zum Meet & Greet der Kooperationen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit hin, dass am 19.04.2018 im Kinderhaus Lohmühle stattfindet. Rückmeldungen sind noch bis zum 12.04.2018glich.

 

Frau Thür lädt zum 13. GIRLS KICK Mädchenfußballturnier am 29.05.2018 in Göttingen ein. Zum zweiten Mal können nach der Landkreisfusion Teams aus den Altkreisen Göttingen und Osterode sowie aus dem Stadtgebiet Göttingen teilnehmen. Weiterhin weist sie auf den Fair Trade Kooperationsvertrag hin, der z.B. bei den verwendeten Fußllen beachtet wird.

 

Herr Lieske berichtet von einem Treffen der Leitungen von I-KiTas und deren Sorge, dass sich zukünftig die Rahmenbedingungen und der Personalstandard bei der Betreuung verschlechtern könnte. Er weist ausdrücklich darauf hin, das hier keine Reduzierung der Standards zu erwarten ist. In Göttingen werden integrative Kindergartengruppen über die Mindestbetreuung von fünf Stunden täglich nämlich 6 Stunden betreut. Den Beibehalt dieser Standards wird Herr Lieske neben dem JHA auch beim Städtetag thematisieren.

 

Weiterhin berichtet Herr Lieske, dass er die Anregung des Herrn Mafinda gern aufnimmt, der sich in der Innenstadt einen Anlaufpunkt für junge Mitbürger nichtdeutscher Herkunft wünscht. Es soll versucht werden, in der nördlichen Innenstadt, in der sich der Betrieb von Kneipen, Dönerbuden, Kioske, Wettgeschäften u.ä. verdichten, einen Versammlungsort zu schaffen, der Menschen anderer Kulturkreise die Möglichkeit gibt, sich zu treffen und eine entsprechende Streetworkarbeit anzubieten. Hierzu sollen verschiedene Partner neben der Stadt Göttingen zusammengebracht werden. Angedacht ist eine Kooperation mit der JSN, der Jugendhilfe Göttingen e.V. und anderen, um zielgerichtet ein Konzept zu erarbeiten, das in Anlehnung an das Projekt „Go Willi“, umgesetzt werdennnte. Eine Zusammenarbeit mit dem Präventionsrat u.a. ist hierfür erforderlich.  Das Projekt könnte durch Go Willi- und Uma-Mittel finanziert werden. Raumkosten wurden bei der Finanzierung bereits berücksichtigt. Das Personal könnte von der JSN gestellt werden. Als Starttermin ist der 01.05.2018 geplant und die Finanzmittel werden für den Haushalt 2019/2020 eingeplant. Der schnelle Start ist erforderlich, damit sich keine ungewollten Strukturen bilden und verfestigen können.

 

Das Plenum nimmt die Mitteilung positiv auf, bittet aber, auch die Interessen/Ideen aller Beteiligten, Anwohner/Mieter zu berücksichtigen und auch die Flüchtlingsunterkünfte einzubinden.

 

 

 
 

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