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12. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates Weende/Deppoldshausen
TOP: Ö 5
Gremium: Ortsrat Weende/Deppoldshausen Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 15.03.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:30 - 22:05 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Thiehaus Weende, Breite Str. 17, 37077 Göttingen-Weende
Ort:
 
Wortprotokoll
Beschluss

Herr Ludolph begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt Frau Both von der Stadt- und Verkehrsplanung.

 

Sodann stellt Frau Both anhand einer Präsentation (Anlage 1) die Planung Helleweg und die Ausgangssituation vor. Ziel des Ausbaus sei es, die Radwegeverbindung zwischen Bovenden und Göttingen zu verbessern. Die Asphaltierung des Teilstückes, welches bisher geschottert war, wurde aufgrund häufig notwendig gewesenen Instandhaltungsmaßnahmen veranlasst und sei als Lückenschluss zu den angrenzenden asphaltierten Teilstücken gesehen worden.

 

Herr Berger kritisiert, der Weg sei zu schmal, wenn Autos auf entgegenkommende Fußnger oder Radfahrer treffen. Der Weg werde zudem für die Land- und Holzwirtschaft gebraucht. Frau Both antwortet, die Breite des Weges habe sich durch die Asphaltierung nicht verändert und betrage 3,50 m. Der Weg sei weiterhin für den landwirtschaftlichen Verkehr freigegeben.

 

Herr Arnoldhrt aus, auf gemeinschaftlich genutzten Wegen me es häufig zu Konflikten. Der Unmut des Ortsrates sei besonders hoch, weil sie bezüglich der Planungen nicht ausreichend informiert worden sei. Er führt weiter aus, für Radfahrer gebe es, neben dem Helleweg zwei weitere Optionen um nach Bovenden zu kommen. Die alte B3 als erste Alternative, die vom Ortsrat priorisiert werde, könne für den Radverkehr ausgebaut werden. Das Teilstück, welches auf Bovender Fläche liege, sei bereits gut Instandgehalten. Bei der städtischen Fläche gebe es dringend Nachholbedarf. Zweite Alternative zum Helleweg gehe über den Friedhof, welches keine gute Option sei. Er sehe als problematisch an, dass die Bovender Feldmarkgenossenschaft, seines Wissens, gegen den Ausbau des Hellewegs zum Radweg auf Bovender Fläche sei.

 

Herr Thegeder gibt zu bedenken, das betroffene Gebiet sei Wasserschutzgebiet und fragt nach, ob der Ausbau/Asphaltierung damit vereinbar sei. Frau Both antwortet, die Untere Wasserschutzbehörde sei involviert worden, habe geprüft und ihr Einverständnis gegeben. hrend der Bauphase seien besondere Schutzmaßnahmen erforderlich, welche auch beauftragt worden seien. Zudem führt Frau Both aus, der Ortsrat sei an mehreren Stellen über die Planungen zum Helleweg informiert worden.

 

Der Ortsrat unterbricht die Sitzung einvernehmlich, um Einwohnerfragen zu hören.

 

 

Herr Waldmann widerspricht der Aussage, der Weg habe weiterhin eine Breite von 3,50 m. Er habe nachgemessen und sei auf eine andere niedrigere Zahl gekommen. Sein Trecker dürfe mit Anbau eine Breite von 3 m haben. Der jetzige Weg sei zu schmal, wenn es zu einer Begegnung mit Fußngern oder Radfahrern komme. Er kritisiert den Abbau der Schranke. Die Poller seien keine gute Alternative und die nicht mehr ausgebremsten Radfahrer bürgten Gefahren. Er hätte sich ausführlichere Informationen im Vorfeld gewünscht.

Frau Both antwortet, dass Betroffene vorab über die Maßnahmen informiert worden. Aus Verwaltungssicht handele es sich bei der Asphaltierung um eine Instandhaltungsmaßnahme.

Frau Waldmannhrt aus, sie werde eine Besichtigung mit dem Landwirtschaftsverband initiieren, die dann die jetzige Situation beurteilen soll.

 

 

Der Ortsrat setzt seine Sitzung fort.

 

Sodann stellt Frau Both die neue Verkehrsführung für Radfahrer über die Robert-Koch-Straße anhand von Skizzen in der Präsentation vor.

 

Herr Ludolph fasst abschließend zusammen, der Ortsrat sei ausdrücklich gegen eine Fortführung der Radschnellwegverbindung über den Helleweg nach Bovenden. Der Helleweg werde von vielen verschiedenen Nutzern genutzt und sei besonders wichtig für alle Weender.

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    

Der Ortsrat nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis.

 

 
 

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