zurück
 
 
12. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates Weende/Deppoldshausen
TOP: Ö 4
Gremium: Ortsrat Weende/Deppoldshausen Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 15.03.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:30 - 22:05 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Thiehaus Weende, Breite Str. 17, 37077 Göttingen-Weende
Ort:
 
Wortprotokoll
Beschluss

Herr Ludolph begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt Herrn Meinshausen von der Verkehrsplanung.

 

Herr Meinshausen trägt vor, für den Neubau im Adam-von-Trott-Weg habe vor 3 Jahren ein umfangreicher Wettbewerb stattgefunden. Der Hochbau sei mittlerweile fertiggestellt. Zum Ausbau der Straße stellt er eine Planskizze vor. Die Fahrbahn werde eine Breite von 5,5 m haben. Für die Straße, den Gehweg und die Parkbuchten sei eine Pflasterung mit Betonsteinen in grau vorgesehen. Der Gehweg soll etwa 3 cm höher liegen als die Straße, um eine Abgrenzung zu schaffen. Die einheitliche Pflasterung soll den Charakter einer „Wohnstraße vermitteln. Der Baubeginn sei für Mai/Juni diesen Jahres mit einer Bauzeit von etwa einem halben Jahr geplant.

 

Herr Culphrt aus, die Straße werde zukünftig deutlich näher an den Wohnhäusern langführen als bisher, was sich nicht positiv auf die Anwohner/innen auswirken werde. Der Verkehr im Adam-von-Trott-Weg sei steigend und werde vermehrt durch Fahrer/innen benutzt, die die B27 mit dem Blitzer umfahren wollen. Den Anwohnern wurde bei den Planaufstellungen mitgeteilt, dass an den bestehenden Häusern lediglich 6 Querparkplätze vorgesehen seien. Jetzt seien deutlich mehr Stellplätze vorgesehen. Er fragt nach, warum kein „Shared-Space“ vorgesehen sei. Herr Meinshausen antwortet, dass die Planungen der Straße bei der Aufstellung des Bebauungsplanes vor drei Jahren gemacht wurden. Durch die einheitliche Pflasterung werde die Straße, trotz des 3 cm Bordes, annähernd einem „Shared-Space“ ähneln.

 

Nach Auffassung von Herrn Roth bedeute „Shared-Space“ etwas anderes. Es müssten auch die verkehrsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden, um einen „Shared-Space“ einzurichten. Er bittet um Überprüfung, ob der Eingangsbereich in die Straße anders gestaltet werden könne. Ziel müsse sein, die Straße als Wohnstraße erkennbar zu gestalten. Es könne zudem über die Ausweisung als Spielstraße nachgedacht werden.

 

Herr Arnold erläutert „Shared Space“ bedeute, dass es einen geteilten Verkehrsraum, ohne Verkehrszeichen oder Fahrbahnmarkierungen, für PKW, Radfahrer und Fußngern gebe. Ein solcher Zustand wäre insbesondere r Blinde oder Kinder nicht wünschenswert. Er erkundigt sich nach der Breite der Stellplätze. Herr Meinshausen antwortet, die Parkplatzbreite sei standardmäßig mit 2,5 m Breite vorgesehen.

Herr Thegeder spricht sich ebenfalls aus den von Herrn Arnold dargelegten Gründen gegen einen „Shared-Space“ aus. Er bevorzuge die Ausweisung als verkehrsberuhigten Bereich.

 

Herr Meinshausenhrt aus, dass die Einrichtung eines verkehrsberuhigten Bereiches geprüft wurde. Da die Straße nicht ausschließlich durch Anwohner/innen genutzt werde, komme eine solche Ausweisung jedoch nicht in Betracht.

 

Herr Rothhrt als weitere Möglichkeit aus, dass über den Bau einer Sackgasse nachgedacht werden könne. Herr Meinshausen antwortet, dass dafür u.a. Wendehammer erforderlich wären. Eine solche Änderung würde eine erneute Änderung des Bebauungsplanes erforderlich machen.

 

Herr Culp betont abschließend, dass die geplante Anzahl an Parkplätzen nicht erforderlich sei. Bereits jetzt stünden einige Parkplätze leer.

 

 

Der Ortsrat nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis.

 

 
 

zurück