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11. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ortsrates Grone
TOP: Ö 4
Gremium: Ortsrat Grone Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 01.03.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:45 - 21:50 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Bürgerhaus Grone, Martin-Luther-Str. 10, 37081 Göttingen-Grone
Ort:
FB40/0367/17 Schulstättenentwicklungskonzept und Sanierungsaufwand in Schulgebäuden
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:40-Fachbereich Schule   
 
Wortprotokoll
Beschluss

Frau Ortsbürgermeisterin Sterr begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt Herrn Stadtrat Lieske.

 

Sodann stellt Herr Stadtrat Lieske das Schulstättenentwicklungskonzept und den Sanierungsaufwand in den Schulen anhand einer Präsentation (Anlage 1) vor.

Die Grundlage der Schulentwicklungsplanung seien die Schülerzahlen. Es wurden einheitliche Standards für die Schulformen Grundschulen und weiterführende Schulen festgelegt. Er führt weiter aus, die prognostizierten Schülerzahlen seien steigend. Die gestiegenen Geburtenzahlen seien auch bereits bei den Kindergärten und Krippen spürbar. Nachfolgend stellt Herr Stadtrat Lieske anhand der Präsentation die Schulen „Astrid-Lindgren-Schule“, „Erich-Kästner-Schule“, „Godehardschule“, „Heinrich-Heine-Schule“ und „Geschwister-Scholl-Gesamtschule“ in Bezug auf Raumbedarfe, Schülerentwicklung und Maßnahmenplanung näher vor. Eine Option zur Abhilfe des Raumbedarfes der Geschwister-Scholl-Gesamtschule sei ein Umzug der Godehardschule“ in die freiwerdenden Räumlichkeiten der „Heinrich-Heine-Schule“, welche mit Ende des Schuljahres 2019/2010 auslaufen werde.

 

Frau Wucherpfennighrt aus, für den Ortsteil Grone sei der Quartiersbezug besonders wichtig. Die Option die „Godehardschule“ nach Grone neben die „Astrid-Lindgren-Schule“ anzusiedeln sei für sie keine Option. Zwei Grundschulen direkt nebeneinander würden eine nicht wünschenswerte Konkurrenzsituation schaffen. Zudem ziehe die „Godehardschule“ als katholische Grundschule eine andere Schülerschaft an als die „Astrid-Lindgren-Schule“. Sie schlägt stattdessen vor, das Abendgymnasium in den Räumlichkeiten der Heinrich-Heine-Schule unterzubringen. Nicht benötigte Räume der Heinrich-Heine-Schule könnten zusätzlich von der Astrid-Lindgren-Schule genutzt werden. Die dadurch frei werdenden ume der Astrid-Lindgren-Schulennten beispielsweise mit einer Kindertagesstätte oder dem städtischen Kinderhort aus der Martin-Luther-Straße belegt werden. Dann könnten die dort frei werdenden Räumlichkeiten für eine weitere Kindergartengruppe oder eine Kinderkripppe des städtischen Kindergartens Martin-Luther-Stre genutzt werden. Zweite Alternative, sofern die Erste nicht in Betracht komme, sei die Nutzung der Heinrich-Heine-Schule durch die Geschwister-Scholl-Gesamtschule, beispielsweise mit den Jahrgängen 5. und 6. Klasse.

 

Frau Gerl-Plein spricht sich ebenfalls gegen die Nutzung der Räumlichkeiten der Heinrich-Heine-Schule durch die „Godehardschule“ aus. Sie würde stattdessen die Nutzung durch die „Geschwister-Scholl-Gesamtschule“ begrüßen. Die von Frau Wucherpfennig vorgeschlagene erste Alternative müsse sie noch überdenken.

 

Frau Steffen-Eckardt schließt sich ihren Vorrednerinnen in Bezug auf die „Godehardschule“ an. Sie könne sich beide Alternativen, die Frau Wucherpfennig vorgeschlagen hat, vorstellen. Insbesondere Kita-Plätze werden für Grone dringend benötigt. Auch die Möglichkeit weiterer Raumoptionen zur Erweiterung der „Astrid-Lindgren-Schule“ sei begrüßenswert.

 

Frau Ortsbürgermeisterin Sterr weist darauf hin, dass im Schulgebäudekomplex Backhausstraße auch Räume für die Schulsozialpädagogin vorzuhalten seien. Im allgemeinen Teil des Schulstättenentwicklungskonzeptes seien diese noch zu berücksichtigen.

Sie fasst zusammen, eine weitere, religiös bekennende Grundschule neben der „Astrid-Lindgren-Schule sei nicht vorstellbar und würde auch der für den Ortsteil Grone wichtigen Integrationsarbeit widersprechen. Für die „Astrid-Lindgren-Schule“ sei es wichtig, dass eine Option zur Erweiterung, auch in Anbetracht neuer zukünftiger Baugebiete, gegeben sei. Auch die An-/Umsiedlung eines Hortes in das Schulgebäude sei denkbar. So könnten die Räume des Hortes, der sich aktuell im alten Gemeindezentrum befindet, anderweitig genutzt werden, beispielsweise für eine Krippe.

Frau Ortsbürgermeisterin Sterrhrt weiter aus, dass sie bechtet, dass es leider keine große Akzeptanz bei der „Geschwister-Scholl-Gesamtschule“ gebe, die freiwerdende Heinrich-Heine-Schule zu nutzen. Die Räumlichkeiten seien voraussichtlich nicht ausreichend um beispielsweise den kompletten 5. und 6. Jahrgang dort unterzubringen. Eine Teilung der Jahrgänge sei nicht gut und folglich nicht gewollt. Sie regt zudem an die Freifläche neben der „Astrid-Lindgren-Schule“ neu zu gestalten und in einem neuen Gesamtkonzept zu berücksichtigen.

 

Frau Gerl-Plein stimmt zu, eine Teilung der einzelnen Jahrgänge der Geschwister-Scholl-Gesamtschule sei nicht sinnvoll. Die Option einen Hort in möglichen freien Räumen der „Astrid-Lindgren-Schule“ sei in Ordnung. Die Option einer Kita müsse nähergehend geprüft werden.

 

Herr Stadtrat Lieske bedankt sich für die konstruktiven Anregungen aus dem Ortsrat und wird diese in die weiteren Beratungen einfließen lassen.

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Präsentation Schulstättenentwicklungskonzept OR Grone (1214 KB)      

 

Das Schulstättenentwicklungskonzept wird zu Kenntnis genommen.

 

Auf der Grundlage des Konzeptes findet ein breiter Informationsprozess der betroffenen Akteure statt.

Danach wird es erneut im Schulausschuss beraten.

 

Das Konzept wird regelmäßig aktualisiert.

 

Der Antrag der SPD- und Bündnis 90/Die Grünen-Ratsfraktionen vom 13.11.2015 wird für erledigt erklärt.

 

 

 

 
 

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