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10. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität
TOP: Ö 7
Gremium: Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität Beschlussart: geändert beschlossen
Datum: Di, 28.11.2017 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:00 - 20:50 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum THORN (126), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
FB67/0296/17 "Lärmschutz am Holtenser Berg - weitere Schritte" (Antrag der CDU/FDP-Gruppe im Rat zu der Ratssitzung am 19.08.2016)
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:67-Fachbereich Stadtgrün und Umwelt   
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis
Beschluss

Frau Friedrich-Braun stellt voran, dass Beschwerden über Verkehrslärm aus dem Bereich Holtenser Berg seit längerem bekannt seien.

Frau Schmelz vom Akustikbüro Göttingen trägt vor. (Anmerkung des Protokollanten: Die im Vortrag verwendete PowerPoint-Präsentation ist im System allris zu diesem Protokoll hinterlegt.)

Herr Dr. Scherer spricht sich dafür aus, dass die Verwaltung auch tatsächlich Geschwindigkeitskontrollen in dem relevanten Bereich der B 27 durchführen müsse.

 

Herr Dr. Welter-Schultes fragt, warum sich die Untersuchungen nur auf den nördlichen Teil des Holtenser Berges beschränken würde und nicht auch auf den Bereich des Flüchtlingsheimes.

 

Frau Schmelz entgegnet, dass dieser Bereich als Mischgebiet eingestuft werde.

 

Herr Grothey ist der Meinung, dass Tempo 60-Schilder für Lkws aufzustellen wären.

 

Herr Dr. Wiedemann betont, dass er den Beschlussvorschlag von Herrn Dr. Scherer befürworte.

 

Herr Dienberg erklärt, dass Lkw per Gesetz bereits maximal 60 km/h auf Bundesstraßen fahren dürften. Eine zusätzliche Beschilderung ergebe keinen Sinn. Mit dem Zusatz „Lärmschutz“ sei eine Beschilderung auf Tempo 80 für Pkw jedoch möglich. Das Straßenbauamt Gandersheim müsse 2019 die Fahrbahndecke in diesem Abschnitt erneuern. Offenporiger Asphalt werde seitens der Stadt angestrebt. Das Zusatzschild solle in die Empfehlung aufgenommen werden.

 

Herr Winter sagt, dass das Vorhaben, Tempo 60-Schilder aufzustellen, bereits vor Jahren gescheitert sei. Bei Tempo 80 als Regelung für die Pkw wäre dies jedoch möglich.

 

Herr Dr. Welter-Schultes bemerkt, dass die B 27 vom Status eines Autobahnzubringers zurückgewidmet worden sei. Zusatzinformationen könnten auch über normale Schilder erfolgen und nicht nur über Verkehrsschilder.

 

Herr Wachenhausen bemängelt, dass es nur wenige Kontrollen bei zu lauten Fahrzeugen geben würde.

 

Herr Dienberg schlägt folgenden Beschlusstext vor:

 

„Die Verwaltung wird beauftragt, sich beim Land dafür einzusetzen, dass die B27 im Bereich Holtenser Berg in das Straßensanierungsprogramm des Landes (Austausch des Asphalts gegen offenporigen, lärmarmen Belag) aufgenommen wird. Eine Beschilderung mit Zusatz Lärmschutz auf 80 km/h für PKW wird durch die Straßenverkehrsbehörde angeordnet. Geschwindigkeitsmessungen werden durchgeführt. Einer weiteren Beschlussfassung im Rat bedarf es nicht.

 

Herr Winter ergänzt, dass das neue Geschwindigkeitsmessgerät noch angeschafft werden müsse. Danach könnten Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt werden.

 

 

Sodann beschließt der Ausschuss mit 8 Ja-Stimmen einstimmig die vorgenannte geänderte Beschlussvorlage.

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich LärmgutachtenHoltenserBerg27062017 (3558 KB)      

 

Beschlussvorschlag:

„Die Verwaltung wird beauftragt, sich beim Land dafür einzusetzen, dass die B27 im Bereich Holtenser Berg in das Straßensanierungsprogramm des Landes (Austausch des Asphalts gegen offenporigen, lärmarmen Belag) aufgenommen wird. Eine Beschilderung mit Zusatz Lärmschutz auf 80 km/h für PKW wird durch die Straßenverkehrsbehörde angeordnet. Geschwindigkeitsmessungen werden durchgeführt. Einer weiteren Beschlussfassung im Rat bedarf es nicht.

 

 

 
 

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