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8. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität
TOP: Ö 6
Gremium: Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Di, 26.09.2017 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:15 - 18:50 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sitzungsraum CHELTENHAM (118), Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen (barrierefrei)
Ort:
PPR/0016/17 Antrag der PIRATENundPARTEI-Ratsgruppe betr. "Ausweisung einer Pappel in der südlichen Feldmark als Naturdenkmal"
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage/sonstige Vorlage
Federführend:PIRATENundPARTEI-Ratsgruppe Beteiligt:67-Fachbereich Stadtgrün und Umwelt
    Dezernat D - Planen, Bauen und Umwelt
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis
Beschluss

 

Ratsherr Dr. Welter-Schultes stellt den Antrag vor und beschreibt den außergewöhnlichen Baum. Diese Pappel wäre nach der Baumschutzsatzung nicht geschützt. Bei dem Baum könnte es sich um die seltene Schwarzpappel handeln.

 

Ratsherr Grothey gibt die Kosten der DNA-Untersuchung zu bedenken, ist aber für den Schutz des Baumes.

 

Ratsherr Dr. Wiedemann spricht sich ebenfalls für den Erhalt der Pappel aus.

 

Frau Walbrun unterstützt den Antrag. Die Art der Pappel wäre schwer zu ermitteln. Schwarzpappeln sind sehr gefährdet. Zur Ermittlung der Art empfiehlt sie die Zusammenarbeit mit der Universität.

 

Nach Ratsherrn Dr. Welter-Schultes sollte der Umkreis von 20 m um die Pappel ebenfalls geschützt werden. Dieser Schutz solle auch für den toten Baum gelten, bis er verrottet wäre.

 

Frau Friedrich-Braun sagt eine Artbestimmung durch die Verwaltung zu. Es bestünde aber für den Baum schon ein Schutzstatus, da der Standort im Landschaftsschutzgebiet (LSG)  liegt. Die Form des Schutzes als Naturdenkmal wäre ein Auslaufmodell. Naturschutz würde effektiver mit LSG und Naturschutzgebieten realisiert.

 

Herr Wachenhausen kennt diesen Baum aus seiner Jugendzeit als beliebten Treffpunkt, schon aus diesem persönlichen Grund unterstütze er den Antrag.

 

Ratsherr Grothey lässt sich den ausreichenden Schutz des Baumes im LSG von Frau Friedrich-Braun bestätigen.

 

Ratsherr Dr. Wiedemann hinterfragt den Schutz nach dem Tod des Baumes. Frau Friedrich-Braun schlägt vor, diesen als Habitat Baum zu erklären.

 

Frau Walbrun plädiert für den Schutz als Naturdenkmal, da diese Verordnung weiter greift. Dies wäre in dem Fall angemessen.

 

Sodann beschließt der Ausschuss mit 9 Stimmen einstimmig die Annahme des Antrages.

 

 

 

 

 

 
 

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