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04. öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Sportausschusses
TOP: Ö 7
Gremium: Sportausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 19.09.2017 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:25 - 18:46 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Sporthalle Weende, Gymnastikraum, James-Franck-Ring 1b, 37077 Göttingen
Ort:
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis
Beschluss

Herr Frey berichtet, dass es im Vorfeld viele Gespräche und Überlegungen gegeben hat und nun ein geschlossenes Gesamtkonzept für die Architektur, die Nutzung des Areals und die Erschließung vorliegt. Mit der Entwicklung eines Freibadparks auf dem 22.000 m² großen Gelände als Bindeglied zwischen den drei Wohnquartieren im Altdorf, im Norden und Süden ist ein Konzept entstanden, das viele verschiedene Nutzungsmöglichkeiten an einem Standort vereint und als Areal mit hoher Aufenthaltsqualität gelten kann. Bisher gibt es kaum Vorbilder für ein Konzept einer ganzjährigen Nutzung eines Freibadareals, somit musste insbesondere das Thema der Sicherheit im Vorfeld geklärt werden. Weitere Aspekte, die im Park Berücksichtigung finden, sind Bewegung und Kommunikation und die Verwaltung freut sich, nun ein allumfassendes Konzept präsentieren zu können (siehe Anlage 3).

Herr Frey berichtet weiter, dass es zukünftig zwei Eingänge auf das Gelände geben wird, einen Nordzugang über den Bereich der roten die Sportanlage und einen südlichen Zugang, der zwischen den noch zu errichtenden Gebäuden für den Tuspo Weende und das Jugendzentrum im Südosten sowie den Gastronomieanbieter im südwestlichen Bereich. Beide Eingänge werden barrierefrei sein und in dem Bereich der Sportanlage wird zudem ein weiterer Parkplatz errichtet. 

Herr Hirt berichtet, dass bezüglich der Vielfachnutzung des Areals eine sinnvolle Erschließung nötig ist. Die Wegeführung umfasst das gesamte Gelände und deckt alle unterschiedlichen Nutzungen ab. Er bedankt sich an dieser Stelle noch einmal bei dem Förderverein Freibad Weende, der sowohl die Sanierung des Sprungturmes als auch die Errichtung des Planschbeckens/ Matschplatzes finanziert. Weitere Nutzungsbereiche sind u. a. die Soccerarena, die Beachvolleyballfelder sowie der Fitnessparcours mit fest installierten Outdoor-Sportgeräten. Hinsichtlich der Eingrenzung wird es einen Zaun um das gesamte Gelände geben, der 1,80 m hoch sein wird. Ein zweiter Zaun wird um die Beckenlandschaft errichtet, dieser ist allerdings nur 1,25 m hoch (geforderte Mindesthöhe) und passt sich gut in das Areal ein. Ein weiterer Zaun wird um den Gastronomiebereich errichtet, der einen Extrazugang vom Park bzw. Freibad in das Gastronomieareal ermöglicht. Die ganzjährige Nutzung ist in den Sommermonaten bis 22:00 Uhr, in den Wintermonaten bis zum Sonnenuntergang möglich.
Hinsichtlich des zeitlichen Ablaufs kann eine Eröffnung des sanierten Bades trotz der notwendig gewordenen PCB-Sanierung im Mai 2018 realisiert werden, sofern keine ungewöhnlichen Wetterphänomene auftreten.

Herr Frey berichtet weiter, dass die GoeSF im südöstlichen Bereich des Areals dem Freibad vorgelagert ein Gebäude für ein Gesundheitszentrum des Tuspo Weende (hauptsächlich im 1. OG angesiedelt) und das Unabhängige Jugendzentrum  (UJZ) Weende (EG) errichtet. Beide Einrichtungen sind ein Gewinn für den Standort, da damit Zielverkehre entstehen, die thematisch zum Freibadpark passen. So wird die Ansiedlung für die beiden Institutionen Tuspo Weende und UJZ Weende positive Auswirkungen haben. Der Zeitplan der Errichtung soll den Freibadbetrieb nicht negativ beeinflussen, d.h. dass der Rohbau bis zur Eröffnung im Mai gewährleistet sein soll.
Herr Frey übergibt das Wort an Herrn Eike Hillebrecht, der im Anschluss das „Strandhaus37“ vorstellt (siehe Anlage 4). Das Gebäude hierfür wird im Südwesten des Areals entstehen, dem Teilstück, das die GoeSF an die Bäckerei Küster Besitz GmbH & Co. KG verkauft hat, die an diesem Standort eine Gastronomie errichtet.

Herr Hillebrecht bedankt sich zunächst bei Herrn Frey für die bisherige fruchtbare und ehrliche Zusammenarbeit und freut sich, im Folgenden das Konzept des „Strandhauses37“ vorzustellen (siehe Anlage 4). Es umfasst sowohl Voll- und Erlebnisgastronomie, eine Bäckerei, einen Kiosk und deckt insgesamt sieben unterschiedliche Nutzungsbereiche ab. Im Erdgeschoss entsteht ein ca. 90m² großes Restaurant mit etwa 70 Sitzplätzen, das regionale und gutbürgerliche Speisen anbietet. Darüber hinaus gibt es den Bäckereibetrieb mit der Möglichkeit dort zu frühstücken und am Wochenende zu brunchen. Weitere Bereiche im Erdgeschoss sind eine Bar mit angrenzender Lounge, die auch von außen für Freibadbesucher zugänglich ist, sowie der klassische Freibadkiosk. Eine 200m² große Terrasse und ein ca. 300m² großer Strandbereich runden das Angebot ab. Im Obergeschoss entsteht eine 250m² große Dachterrasse mit 70-80 Sitzplätzen, die auch für die Besucher des Freibades nutzbar ist. Ein Veranstaltungsraum mit vorgelagerter eigener Terrasse rundet das Angebot im Obergeschoss ab, hier besteht neben der Anmietung für verschiedene geschäftliche oder private Anlässe auch die Möglichkeit eines Trauercafés. Die Ausstattung beschreibt er als rustikal und gemütlich, es soll mit viel Holz und Stein gearbeitet werden. Weiter handelt es sich um einen Ausbildungsbetrieb, insgesamt 40-45 Mitarbeiter (Aushilfen eingeschlossen) sollen künftig im Strandhaus37 arbeiten. Herr Hillebrecht freut sich, das Strandhaus37 zu errichten und am Standort eine Erlebnisgastronomie anzubieten. Geplant sind After-Work-Aktionen, diverse Themenpartys, Übertragungen von sportlichen Großereignissen und gemeinsame Aktionen mit dem Freibad. Gerne möchte er zur Freibaderöffnung im Mai 2018 auch das Strandhaus37 öffnen, der Bauantrag ist bereits eingereicht, er wartet nur noch auf die Genehmigung, um endlich mit dem Bau beginnen zu können. Die Investition in das Strandhaus37 mit einem Umfang von ca. 4 Mio. € ist die bisher größte der Bäckerei Küster. Durch den Einbau eines Fahrstuhls ist das Gebäude komplett barrierefrei.

Herr Frey bedankt sich bei Herrn Hillebrecht für die Vorstellung des Strandhaus37 und freut sich, dass mit der angebotenen Gastronomie die Attraktivität des Freibades bzw. des gesamten Areals gesteigert werden kann, welches damit sicher ein herausragendes Alleinstellungsmerkmal besitzt.
Herr Frey berichtet weiter, dass in Kooperation mit den Stadtwerken in den Bestandsbau am Weendespring eine neue Heizanlage eingebaut wird, mit der zukünftig die Nahwärmeversorgung des Areals, also dem Bestandsgebäude selbst, dem Gebäude mit dem Gesundheitszentrum des Tuspo Weende und dem UJZ sowie dem Strandhaus37 möglich ist. Restwärme kann zudem an das Freibad abgegeben werden, um mögliche Kältespitzen besser auffangen zu können.

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich 20170919_PRÄ_GoeSF_Hirt_Sachstand_FB Weende (3721 KB)      
Anlage 2 2 öffentlich 20170919_PRÄ_Küster_Strandhaus (2740 KB)      

 

 
 

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